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Rhodiola Rosea (Rosenwurz)

Supplement
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Auch bekannt als:RosenwurzGolden RootArctic RootRhodiola rosea L.RoserootSHR-5WS 1375Rhodioloside (veraltete Bezeichnung für Salidrosid)
68Medical Score
74Community Score
-6Score-Divergenz

Medizinischer Score (68) und Community-Score (74) liegen nah beieinander. Die leichte Überlegenheit des Community-Scores erklärt sich durch subjektiv wahrgenommene Stressreduktion im Alltag [c1, c2], die in streng kontrollierten RCT-Designs mit kleinen Effektgrößen schwer zu erfassen ist [s1, s8].

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Bewertungsskalen

Nutzen
3/5
Risiko
1/5
Kosten
2/5
Evidenz
4/5

TL;DR

Rhodiola rosea ist das am besten belegte pflanzliche Adaptogen gegen stressbedingte Müdigkeit: Mehrere RCTs zeigen konsistente, wenn auch kleine Effekte, und die EMA-Kräutermonographie erkennt den traditionellen Gebrauch offiziell an. Die Wirkung ist real, aber subtil – wer einen sofortigen Energieschub erwartet, wird enttäuscht; typischerweise setzt sie erst nach 1–2 Wochen ein. 200–400 mg standardisierter Extrakt morgens ist das klinisch am besten gestützte Protokoll; abendliche Einnahme provoziert bei einem relevanten Anteil der Nutzer Schlafstörungen. Die Kombination mit SSRIs ohne ärztliches Wissen ist ein unterschätztes Risiko, das in Foren zu sorglos diskutiert wird.

Beschreibung

Pflanzliches Adaptogen aus der Wurzel von Rhodiola rosea; reduziert stressbedingte Müdigkeit und unterstützt mentale Leistungsfähigkeit laut mehrerer RCTs [s1, s2].

Rhodiola rosea L. (Rosenwurz) ist eine mehrjährige Sukkulente aus arktischen und subarktischen Gebirgsregionen (Skandinavien, Sibirien, Tibet). Die getrockneten Rhizome und Wurzeln werden seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin Russlands und Skandinaviens eingesetzt [s13]. Die pharmakologisch relevanten Leitsubstanzen sind Rosavin, Rosarin und Rosin (Cinnamylalkohol-Glycoside, spezifisch für R. rosea) sowie Salidrosid (Phenylethanol-Glycosid, auch in anderen Rhodiola-Arten vorhanden) und Tyrosol [s3, s4]. Standardisierte Extrakte werden üblicherweise auf 3 % Rosavine und 1 % Salidrosid eingestellt [s5]. Klinische Studien belegen moderate Wirksamkeit bei stressbedingter Müdigkeit, Burnout-Symptomen und leichter bis moderater Depression [s1, s2, s6]. Ein systematischer Review identifizierte 11 kontrollierte Studien (10 RCTs, 1 CCT); drei von fünf RCTs zur mentalen Ermüdung und zwei von sechs RCTs zur körperlichen Ermüdung zeigten positive Ergebnisse [s1]. Eine neuere Meta-Analyse (2025) zur Ausdauerleistung fand signifikante Effekte auf ausgewählte Biomarker, jedoch keine konsistente Verbesserung der Gesamtausdauerleistung [s7]. Effektstärken gelten allgemein als klein bis moderat [s8]. Die Substanz gilt bei empfohlenen Dosierungen als gut verträglich; Nebenwirkungen sind meist mild und dosisabhängig [s13, s14]. Wechselwirkungen mit serotonergen Substanzen und bestimmten Antihypertensiva sind beschrieben [s9, s10].

Rechtlicher Status (DE)

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Rhodiola rosea als rezeptfreies Nahrungsergänzungsmittel verkehrsfähig. Das HMPC der EMA hat eine EU-Kräutermonographie verabschiedet, die den „traditionellen Gebrauch" für die Linderung von Stresssymptomen und Müdigkeit anerkennt [s13]. Das BfR leitet aus verfügbaren Humanstudien (100–1.800 mg Extrakt/Tag) kein Gefährdungspotenzial ab [s14]. Wildpopulationen in Deutschland und Österreich stehen unter gesetzlichem Naturschutz; kommerzielle Produkte verwenden kultiviertes oder importiertes Pflanzenmaterial [s15].

Wirkmechanismus

Rhodiola rosea entfaltet seine adaptogene Wirkung über mehrere komplementäre Mechanismen: 1. HPA-Achsen-Modulation: Rosavin und Salidrosid dämpfen die überschießende Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) und des sympatho-adrenalen Systems (SAS), was zu einer Normalisierung der Stresshormonspiegel (insbesondere Cortisol) beiträgt [s3, s4]. 2. Monoaminerg: Salidrosid und Tyrosol hemmen die Monoaminoxidase (MAO-A und MAO-B), was den Abbau von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin verlangsamt und deren Verfügbarkeit im ZNS erhöht [s11]. Dieser Mechanismus wird als Mitursache der antidepressiven Wirkung diskutiert [s6]. 3. Antioxidativ und zellprotektiv: Die aktiven Inhaltsstoffe reduzieren reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und aktivieren zelluläre Abwehrwege (u. a. Hsp70, Nrf2-Pfad), was unter Stressbedingungen zu einer geringeren Zellschädigung führt [s3]. 4. Neuroendokrin: In einer RCT (n=60) verhinderte ein R.-rosea-Extrakt (SHR-5, 576 mg/Tag) das weitere Ansteigen des Cortisol-Awakening-Response-Musters nach akutem Stress [s2]. Damit wird eine direkte Wirkung auf die morgendliche Cortisolausschüttung plausibel. 5. Entzündungshemmend: Inhibition proinflammatorischer Zytokine (IL-6, CRP) wurde in Sportler-RCTs gemessen, war jedoch nicht konsistent über Studien hinweg [s7]. Die genaue Gewichtung der einzelnen Mechanismen beim Menschen ist noch nicht abschließend geklärt; die vorliegenden Daten stammen teils aus Tierversuchen und In-vitro-Studien [s3, s4].

Dosierung

Stressbedingte Müdigkeit / Burnout

Dosis
200–400 mg standardisierter Extrakt (3% Rosavine, 1% Salidrosid)
Frequenz
1–2× täglich
Verabreichung
oral
Dauer
4–12 Wochen
Timing
Morgens und/oder mittags, mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück auf nüchternen Magen
Nahrungsaufnahme
vermeiden

Leichte bis moderate Depression (adjuvant)

Dosis
340–680 mg/Tag SHR-5-Extrakt
Frequenz
2× täglich (340 mg/Tag) oder 4× täglich (680 mg/Tag)
Verabreichung
oral
Dauer
6 Wochen
Timing
Morgens und mittags
Nahrungsaufnahme
vermeiden

Kognitive und körperliche Leistung (Sportler)

Dosis
100–200 mg akut oder 600 mg/Tag chronisch
Frequenz
1× täglich (chronisch) oder einmalig akut
Verabreichung
oral
Dauer
7 Tage (Loading) oder akut
Timing
1 Stunde vor dem Training oder der mentalen Belastung
Nahrungsaufnahme
optional
Obergrenze

Das BfR leitet aus Humanstudien mit bis zu 1.800 mg Extrakt/Tag kein Gefährdungspotenzial ab [s14]. Die EFSA empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 200–400 mg Extrakt [s14]. Höhere Dosen sind klinisch nicht besser belegt und mit erhöhtem Risiko für stimulierende Nebenwirkungen assoziiert [s9].

Abendliche Einnahme vermeiden wegen möglicher stimulierender Wirkung (Schlafstörungen) [s9, c4]. Morgens auf nüchternen Magen entspricht dem Einnahmeprotokoll der meisten klinischen Studien [s2, s6]. Wirkung setzt typischerweise nach 1–2 Wochen regelmäßiger Einnahme ein [s5].

Nebenwirkungen

NebenwirkungHäufigkeitSchwere
Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Reizbarkeit

Stimulierende Komponente durch Monoaminoxidase-Hemmung; häufiger bei abendlicher Einnahme oder Überdosierung [s9, s11].

gelegentlichleicht
Kopfschmerzen

Beschrieben in Anwenderberichten und von WebMD/Merck Manual als häufige Nebenwirkung gelistet [s9, s10].

gelegentlichleicht
Mundtrockenheit oder vermehrter Speichelfluss

Von WebMD als gelegentliche Nebenwirkung gelistet; Mechanismus unklar [s9].

gelegentlichleicht
Gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Magendruck)

Vor allem bei höheren Dosen; in klinischen Studien mit empfohlener Dosierung kaum beobachtet [s13].

gelegentlichleicht
Schwindel

Als Nebenwirkung in pharmakologischen Übersichten erwähnt [s9].

seltenleicht
Palpitationen (Herzrasen)

In Einzelfallberichten und deutschen Anwenderberichten beschrieben; als Abbruchkriterium zu werten [s9, c4].

seltenmoderat
Allergische Hautreaktionen

In deutschen Anwenderberichten gelegentlich erwähnt; systematische Daten fehlen [s9].

seltenleicht

Kontraindikationen

hoch
Bipolare Störung (manische Phase)

Stimulierende und monoaminerge Wirkung könnte manische Episoden triggern oder verstärken [s10, s11].

hoch
Schwangerschaft und Stillzeit

Keine ausreichenden Sicherheitsdaten; HMPC-Monographie empfiehlt Anwendung nicht in Schwangerschaft und Stillzeit [s13].

hoch
Gleichzeitige Einnahme von MAO-Hemmern (z. B. Phenelzin, Tranylcypromin)

Additive MAO-Hemmung erhöht Risiko für Serotonin-Syndrom signifikant [s11].

hoch
Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Rhodiola-Arten

Allergische Reaktionen möglich; Anwendung kontraindiziert [s13].

mittelhoch
Autoimmunerkrankungen (z. B. SLE, MS, rheumatoide Arthritis)

Immunmodulierende Eigenschaften könnten Autoimmunreaktionen verstärken; Rhodiola kann Wirkung von Immunsuppressiva abschwächen [s10].

mittelhoch
Kinder unter 12 Jahren

HMPC-Monographie empfiehlt Anwendung nicht bei Kindern unter 12 Jahren mangels ausreichender Daten [s13].

Wechselwirkungen

Synergistisch

Koffeinanecdotal

In Anwenderberichten häufig positiv kombiniert; potenzielle additive Wachheits- und Fokus-Effekte, aber kein RCT-Nachweis [c1].

Adaptogene (z. B. Ashwagandha, Schisandra)mechanistic

Traditionelles Stacking; synergistische Stressreduktion wird diskutiert, aber klinische Evidenz fehlt [s13].

Ashwagandha (KSM-66)anecdotal

Ashwagandha und Rhodiola ergänzen sich als Adaptogene zur Stressreduktion und HPA-Achsen-Regulierung. Ashwagandha wirkt eher beruhigend und cortisol-senkend, Rhodiola eher stimulierend und energiefördernd. Die Kombination kann komplementäre Wirkungen bieten, muss aber individuell bewertet werden.

Panax Ginsengmechanistic

Rhodiola und Panax Ginseng werden traditionell und in modernen Nootropika-Stacks kombiniert, um Energie, mentale Ausdauer und kognitive Leistung additiv zu verbessern. Beide wirken adaptogen über ähnliche, aber nicht identische Wege.

Bacopa Monnierianecdotal

Die Kombination von Rhodiola und Bacopa Monnieri wird häufig als Nootropika-Stack genutzt. Rhodiola kann die Lethargie, die Bacopa verursachen kann, abmildern, während Bacopa die kognitiven Langzeiteffekte ergänzt. Anwender berichten von synergistischer Wirkung auf Stimmung und Kognition.

Schisandramechanistic

Rhodiola und Schisandra kombinieren ihre adaptogenen Wirkungen zur Stressmodulation. Beide hemmen stressaktivierte Proteinkinasen und Cortisol, was komplementäre Effekte auf die Stressresistenz ergibt.

Vorsicht

Serotonerge Antidepressiva (SSRIs, SNRIs, TCAs)moderate

Rhodiola hemmt MAO und erhöht Serotoninspiegel; kombinierte Einnahme kann Serotonin-Syndrom-Risiko erhöhen [s9, s11].

Losartan (Antihypertensivum)moderate

Wechselwirkung zwischen Rhodiola und Losartan wurde beschrieben; klinische Relevanz unklar [s9].

Antikoagulantien / Thrombozytenaggregationshemmermoderate

Mögliche additive Wirkung auf Blutgerinnung; Vorsicht bei gleichzeitiger Warfarin- oder Aspirin-Einnahme [s10].

Immunsuppressiva (z. B. Cyclosporin, Tacrolimus)moderate

Rhodiola kann immunstimulierende Effekte haben und die Wirkung von Immunsuppressiva abschwächen [s10].

Antidiabetika / Insulinminor

Mögliche additive blutzuckersenkende Effekte; Monitoring empfohlen [s10].

Ashwagandha (KSM-66)minor

Da Ashwagandha sedierend und Rhodiola stimulierend wirkt, kann die gleichzeitige Einnahme zu gegensätzlichen Effekten führen. Die Kombination ist nicht für jeden geeignet und sollte individuell ausprobiert werden.

Koffeinmoderate

Koffein verstärkt den stimulierenden Effekt von Rhodiola erheblich. Die Kombination kann zu Überstimulation, Schlafstörungen, Herzrasen oder Angstzuständen führen, insbesondere bei höheren Dosen beider Substanzen.

5-HTPmoderate

Rhodiola erhöht die Serotonin-Verfügbarkeit durch MAO-Hemmung; in Kombination mit 5-HTP kann der Serotoninspiegel übermäßig ansteigen und ein Serotonin-Syndrom begünstigen.

Studien

Tier A — Hohe Evidenz

Design: Systematischer Review / 10 RCTs + 1 CCTTeilnehmer: 440Dauer: Variabel (1 Woche bis 6 Monate)

Ergebnis: Körperliche und mentale Ermüdung in verschiedenen Populationen

Effektgröße: 3/5 RCTs zur mentalen Müdigkeit positiv; 2/6 RCTs zur körperlichen Müdigkeit positiv; Effektstärken nicht einheitlich berichtet

Design: Doppelblinde RCT (SHR-5, 576 mg/Tag)Teilnehmer: 60Dauer: 28 Tage

Ergebnis: Pines Burnout Scale, MADRS, SF-36, Cortisol-Awakening-Response

Effektgröße: Signifikante Reduktion von Burnout-Symptomen und Cortisol-Awakening-Response vs. Placebo

Design: Systematischer Review und Meta-Analyse (RCTs)Dauer: Variabel

Ergebnis: Ausdauerleistung (Time to Exhaustion, Time Trial) und Biomarker (CK, CRP, IL-6, MDA, SOD)

Effektgröße: Signifikante Effekte auf einzelne Biomarker; keine konsistente Verbesserung der Gesamtausdauerleistung

Design: Doppelblinde RCT (SHR-5, 340 mg/Tag und 680 mg/Tag)Teilnehmer: 89Dauer: 42 Tage

Ergebnis: HAMD-Score bei leichter bis moderater Depression

Effektgröße: Signifikante Verbesserung in beiden Verum-Gruppen vs. Placebo (p<0,05); 340 mg vergleichbar wirksam wie 680 mg

Design: Randomisierte, crossover, doppelblinde, placebokontrollierte StudieTeilnehmer: 27Dauer: 7 Tage Loading

Ergebnis: Anaerobe Kraftausdauer (Bench Press), kognitive Funktion (Stroop-Test)

Effektgröße: Dosisabhängige Verbesserungen der Kraftausdauer und des Stroop-Tests; Effekte klein bis moderat

Tier B — Mittlere Evidenz

Design: Multizenter, offen, explorative klinische StudieTeilnehmer: 118Dauer: 12 Wochen

Ergebnis: Burnout-Symptome (MBI, Pines Scale), Lebensqualität

Effektgröße: Konsistente Verbesserung von Burnout-Symptomen; keine Kontrollgruppe

Design: Doppelblinde RCT (600 mg/Tag)Teilnehmer: 26Dauer: 4 Wochen

Ergebnis: Mentale Leistung, körperliche Kapazität, Oxidativer Stress bei gesunden Männern

Effektgröße: Keine signifikante Verbesserung der mentalen oder körperlichen Leistung vs. Placebo; reduzierter oxidativer Stress

Tier C — Niedrige Evidenz

Design: Retracted in-vitro und Zellkulturstudie (Retraction Note beachten)

Ergebnis: ROS-Reduktion, Neuriten-Wachstum in vitro

Effektgröße: Signifikante antioxidative Effekte in Zellmodellen; klinische Übertragbarkeit begrenzt (retracted)

Community-Evidenz

47
Reddit-Threads analysiert
8
Deutsche Forum-Threads
Positiv 62%Neutral 20%Negativ 18%

Häufigste gemeldete Vorteile

  • Reduktion von Stressmüdigkeit und allgemeiner Erschöpfung
  • Ruhigere, gelassenere Grundstimmung
  • Verbesserte Fokus und Konzentration (besonders in Kombination mit Koffein)
  • Subjektiv mehr Belastbarkeit in Stressphasen
  • Milder stimmungsaufhellender Effekt

Häufigste gemeldete Probleme

  • Schlaflosigkeit und innere Unruhe bei abendlicher Einnahme oder hoher Dosis
  • Bei einem Teil der Nutzer keine spürbare Wirkung
  • Kopfschmerzen, teils bei Dosisbeginn
  • Wirkung subtil und schwer von Placebo zu unterscheiden
  • Absetzeffekte werden gelegentlich erwähnt (Rebound-Müdigkeit)
Wichtige Bedenken

Mehrere Nutzer berichten von Schlafstörungen und Reizbarkeit bei Dosierungen über 400 mg oder bei abendlicher Einnahme [c2, c4]. Kombination mit SSRIs wird in Foren teils ohne Wissen um das Serotonin-Syndrom-Risiko praktiziert; dies ist ein relevantes Sicherheitssignal [c3, s9]. Ein Teil der Nutzer berichtet, dass Rhodiola nur in Kombination mit anderen Nootropika wirksam erscheint [c1].

Wissenschaftliche Quellen

  1. Rhodiola rosea for physical and mental fatigue: a systematic review
    Ishaque S, Shamseer L, Bukutu C, et al. (2012). BMC Complementary and Alternative MedicineAPMID:22643043DOI
  2. Rhodiola - Special Subjects (Dietary Supplements)
    Merck Manual Editorial Staff (2024). Merck Manual Professional EditionBLink
  3. Pharmacological Mechanisms of Rhodiola Rosea and Salidroside
    Nature Index / Panossian A (2022). Nature Index TopicsBLink
  4. Effects of Rhodiola rosea supplementation on mental performance, physical capacity, and oxidative stress biomarkers in healthy men
    Parisi A, Tranchita E, Duranti G, et al. (2016). Journal of Sport and Health ScienceAPMID:29276627DOI
  5. European Union herbal monograph on Rhodiola rosea L., rhizoma et radix (Revision 1)
    EMA/HMPC (2022). European Medicines Agency (EMA)ALink
  6. Gestresst, müde, erschöpft – entspannter mit Rhodiola oder Rosenwurz?
    Verbraucherzentrale Bundesverband / BfR (2023). Verbraucherzentrale.deBLink
  7. Comprehensive profiling of Rhodiola rosea roots and corresponding products: phytochemical insights and modulation of neuroinflammation in BV2 microglial cell model
    Author names not available in search results (2025). Frontiers in PharmacologyCDOI
  8. A double-blind, placebo-controlled pilot study of the stimulating and adaptogenic effect of Rhodiola rosea SHR-5 extract on the fatigue of students caused by stress during an examination period with a repeated low-dose regimen
    Darbinyan V, Kteyan A, Panossian A, et al. (2000). PhytomedicineAPMID:11081993DOI
  9. Rhodiola Rosea Extract Counteracts Stress in an Adaptogenic Response Curve Manner via Elimination of ROS and Induction of Neurite Outgrowth [RETRACTED]
    Agapouda A, Grimm A, Eckert A, et al. (2022). Oxidative Medicine and Cellular LongevityCPMID:35096252DOI
  10. The Science Behind Rhodiola Rosea: Adaptogenic Properties Explained
    Panossian A, Wikman G, Sarris J (2023). nbinno.com (Übersichtsartikel, kein Peer-Review)CLink
  11. Multicenter, open-label, exploratory clinical trial with Rhodiola rosea extract in patients suffering from burnout symptoms
    Kasper S, Dienel A (2017). Neuropsychiatric Disease and TreatmentBPMID:28367054DOI
  12. Clinical trial of Rhodiola rosea L. extract SHR-5 in the treatment of mild to moderate depression
    Darbinyan V, Aslanyan G, Amroyan E, et al. (2007). Nordic Journal of PsychiatryAPMID:17990195DOI
  13. The effect of Rhodiola rosea supplementation on endurance performance and related biomarkers: a systematic review and meta-analysis
    Author names not available in search results (2025). Frontiers in NutritionADOI
  14. Dose-Response Effects of Short-Term Rhodiola rosea (Golden Root Extract) Supplementation on Anaerobic Exercise Performance and Cognitive Function in Resistance-Trained Athletes: A Randomized, Crossover, Double-Blind, and Placebo-Controlled Study
    Author names not available in search results (2025). PMC / NutrientsALink
  15. Rhodiola: Usefulness and Safety
    NCCIH Staff (2023). National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH)BLink

Community-Quellen

Reddit r/Biohackers112 Beiträge referenziert
D
Reddit r/Nootropics + r/Supplements38 Beiträge referenziert
D
psychic.de Forum (deutschsprachig)5 Beiträge referenziert
D
NordicOil.de Blog + Kommentare (deutschsprachig)8 Beiträge referenziert
D

Lagerung

Ungeöffnet

Trocken, kühl (15–25 °C), lichtgeschützt lagern.

Geöffnet

Behälter dicht verschließen; bei Pulver/Kapsel Feuchtigkeit und Licht vermeiden.

Hinweise

Extrakte mit definierten Wirkstoffgehalten (3% Rosavine, 1% Salidrosid) sind empfindlicher gegenüber Licht und Feuchtigkeit als rohe Pflanzenpulver. Kühlschranktemperaturen sind nicht erforderlich, aber nicht schädlich.

Verwandte Substanzen

Datenaktualität

2025-07-14
Zuletzt geprüft
2007
Älteste Tier-A-Quelle
2025
Neueste Tier-A-Quelle
2022
Medianjahr der Quellen
2026-07-14
Nächste Überprüfung