Reishi
SupplementDer medizinische Score (52) ist deutlich niedriger als der Community-Score (74), da klinische Studien [s2, s5] zwar statistisch signifikante, aber klinisch kleine Effekte zeigen und Lebertoxizitäts-Fallberichte [s13, s14] die Gesamtbewertung dämpfen. Nutzer in Community-Foren [c1, c2] berichten subjektiv deutlichere Schlaf- und Stresseffekte, die in RCTs so nicht konsistent repliziert wurden.
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TL;DR
Reishi ist der am besten klinisch untersuchte Heilpilz: Eine GRADE-bewertete Meta-Analyse (2025, 17 RCTs, n=971) zeigt signifikante Effekte auf BMI, Kreatinin und antioxidative Marker – die Effektgrößen sind jedoch gering, und die Studienqualität ist überwiegend niedrig. Für Schlaf, Stressreduktion und Immunmodulation gibt es konsistente Community-Berichte, aber keine starke klinische Evidenz. Wichtig: Pulverisierte Reishi-Formen sind mit Hepatotoxizitätsfällen assoziiert – Extrakte sind Pulverprodukten klar vorzuziehen, und die Anwendung sollte 4 Wochen bei Pulver nicht überschreiten. In der EU ist Reishi formal Novel Food und ohne Zulassung eigentlich nicht verkehrsfähig, wird aber de facto breit vertrieben.
Beschreibung
Reishi (Ganoderma lucidum) ist ein traditioneller Heilpilz mit immunmodulierenden, adaptogenen und antioxidativen Eigenschaften; die klinische Evidenz für viele Anwendungen ist noch begrenzt [s1, s...
Reishi (Ganoderma lucidum), auch als Lingzhi oder Lackporling bekannt, wird seit Jahrtausenden in der traditionellen chinesischen und japanischen Medizin verwendet [s1]. Der Pilz enthält zwei Hauptklassen von Wirkstoffen: Polysaccharide (vor allem β-Glucane), die hauptsächlich immunmodulatorische Effekte vermitteln, sowie Triterpenoide (Ganodersäuren), die antiinflammatorisch, antimikrobiell und möglicherweise hepatoprotektiv wirken [s3, s4]. Sporen, Fruchtkörper und Myzel unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung: Triterpenoide finden sich bevorzugt im Fruchtkörper, Polysaccharide sind im Myzel erhöht [s3]. Ein GRADE-bewertetes systematisches Review und Meta-Analyse aus 2025 analysierte 17 RCTs mit 971 Teilnehmern und fand signifikante Reduktionen von BMI, Kreatinin und Herzfrequenz unter Ganoderma-Supplementierung [s2]. Für Krebspatienten liegt eine Cochrane-Analyse vor (5 RCTs), die verbesserte NK-Zell-Aktivität und Tumormarker zeigte, jedoch keinen Überlebensvorteil belegte [s5]. Kleine RCTs deuten auf adaptogene Effekte bei Stress, Fatigue und Schlaf hin [s6, s7]. Ein RCT mit Brustkrebs-Patientinnen (1000 mg Sporenpulver 3×/Tag, 4 Wochen) zeigte signifikante Verbesserungen bei Fatigue und Lebensqualität [s8]. Ein kritischer Punkt ist die Lebertoxizität: Fallberichte, darunter ein fataler Fall fulminanter Hepatitis, wurden mit pulverisiertem Reishi (nicht mit wässrigen Extrakten) in Verbindung gebracht [s13, s14]. Das MSD Manual weist darauf hin, dass die pulverisierte Form bei mehr als einem Monat Einnahme hepatotoxisch sein kann [s9]. Qualitätsprobleme bei Handelsprodukten (nicht deklarierte Pilzbeimischungen) wurden von einem deutschen Pharmakologen dokumentiert [s15].
Rechtlicher Status (DE)
In Deutschland ist Ganoderma lucidum (Reishi, Lackporling) gemäß EU-Novel-Food-Katalog als neuartig eingestuft und darf grundsätzlich nicht ohne Genehmigung als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden [s12]. Die Gemeinsame Expertenkommission BVL/BfArM hat Reishi in neutral gestalteter Aufmachung als NEM erfasst, jedoch bestehen erhebliche Rechtsunsicherheiten [s11]. In der Praxis werden Reishi-Produkte in Deutschland dennoch verkauft; eine EU-Novel-Food-Zulassung ist formell erforderlich [s12]. In den USA gilt Reishi als Nahrungsergänzungsmittel (dietary supplement); β-Glucane aus Reishi-Mycel sind mit GRAS-Notiz (GRN 413) belegt [s10].
Wirkmechanismus
Reishi enthält mehrere Wirkstoffklassen mit unterschiedlichen Mechanismen [s3, s4]: 1. Polysaccharide (β-1,3-Glucane, β-1,6-Glucane): Aktivieren Makrophagen, dendritische Zellen und NK-Zellen über Toll-like-Rezeptoren (TLR4) und Dectin-1. Fördern die Zytokin-Ausschüttung (IL-1β, IL-6, TNF-α) und modulieren das adaptive Immunsystem [s4]. 2. Triterpenoide (Ganodersäuren A–Z): Hemmen den NF-κB-Signalweg, wirken antiinflammatorisch und können Apoptose in Tumorzellen induzieren. Hemmen außerdem 5α-Reduktase (relevant bei BPH) und ACE (blutdrucksenkend) [s3, s9]. 3. Schlaf- und Stressmodulation: Tierstudien zeigen, dass Reishi-Polysaccharide die Schlafdauer durch Modulation der Darmflora verlängern – ein Effekt, der durch Antibiotika (Schädigung der Darmflora) abgeschwächt wird. Ob dieser Mechanismus beim Menschen relevant ist, ist unklar [s6]. 4. Antioxidativer Effekt: Signifikante Erhöhung der Glutathionperoxidase (GPx) in der Meta-Analyse (WMD = +2,29 U/ml, p < 0,001) [s2]. 5. Metabolische Effekte: Kleine, aber signifikante Reduktionen von BMI (WMD = −0,43 kg/m²) und Herzfrequenz (WMD = −3,92 bpm) in gepoolter Analyse [s2].
Dosierung
Immunmodulation / allgemeine Gesundheit
- Dosis
- 1.000–3.000 mg Extrakt täglich (standardisiert auf Polysaccharide und Triterpenoide)
- Frequenz
- 1–2× täglich
- Verabreichung
- oral
- Dauer
- bis zu 12 Wochen
- Timing
- zu den Mahlzeiten
- Nahrungsaufnahme
- empfohlen
Krebsunterstützung (adjuvant, nur unter ärztlicher Aufsicht)
- Dosis
- Ganopoly 5,4 g/Tag (entspricht ~81 g Fruchtkörper) oder Sporenpulver 3.000 mg/Tag
- Frequenz
- aufgeteilt auf 3 Dosen
- Verabreichung
- oral
- Dauer
- 4–12 Wochen
- Timing
- zu den Mahlzeiten
- Nahrungsaufnahme
- empfohlen
Schlaf und Stressreduktion
- Dosis
- 1.000 mg Extrakt täglich
- Frequenz
- 1× täglich abends
- Verabreichung
- oral
- Dauer
- 4 Wochen
- Timing
- 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen
- Nahrungsaufnahme
- optional
Die Pharmakopöe der Volksrepublik China empfiehlt 6–12 g Reishi-Extrakt täglich als Obergrenze; Ganopoly-Studien verwendeten max. 5,4 g/Tag über 12 Wochen [s1]. Pulverisierte Form: Anwendung über mehr als 1 Monat sollte wegen Hepatotoxizitätsrisiko vermieden werden [s9, s13].
Wasserextrakte und Alkoholextrakte unterscheiden sich stark in ihrer Zusammensetzung: Polysaccharide sind wasserlöslich, Triterpenoide erfordern Alkoholextraktion [s3]. Nicht standardisierte Pulverprodukte weisen erhebliche Qualitätsschwankungen auf [s15].
Nebenwirkungen
| Nebenwirkung | Häufigkeit | Schwere |
|---|---|---|
| Gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Durchfall, Magenverstimmung) In klinischen Studien und Fallberichten dokumentiert; tritt vor allem bei höheren Dosen auf [s1, s9]. | gelegentlich | leicht |
| Mundtrockenheit, Schwindel, Juckreiz In klinischen Berichten bei Einnahme von Polysaccharid-Extrakten beobachtet [s1]. | gelegentlich | leicht |
| Erhöhung des Tumormarkers CA72-4 im Serum Reishi-Sporenpulver kann CA72-4 erhöhen, was zu falsch-positiven Krebsbefunden führen kann [s9]. | gelegentlich | moderat |
| Hepatotoxizität (Leberschäden, cholestatische Hepatitis, fulminante Hepatitis) Mehrere Fallberichte beschreiben akute Leberschäden bis hin zu tödlichem Leberversagen, vor allem bei pulverisierter Form über >1 Monat [s13, s14]. Mechanismus möglicherweise immunallergisch [s14]. | selten | schwer |
| Erhöhte Blutungsneigung Reishi hemmt Thrombozytenaggregation in vitro; klinisch relevant v. a. in Kombination mit Antikoagulanzien [s9]. | theoretisch | moderat |
Kontraindikationen
Hepatotoxizitätsrisiko durch pulverisierte Reishi-Präparate belegt durch Fallberichte bis hin zu tödlichem Verlauf [s13, s14].
Additive Blutungsgefahr durch antiplateletäre Wirkung von Reishi; klinisch dokumentiert [s9].
Reishi stimuliert das Immunsystem und kann die Wirkung von Immunsuppressiva antagonisieren [s9].
Keine ausreichenden Sicherheitsdaten; aus Vorsichtsgründen kontraindiziert [s1, s9].
Antiplateletäre Effekte erhöhen das perioperative Blutungsrisiko; Absetzen mindestens 2 Wochen vor Operation empfohlen [s9].
Additive blutdrucksenkende Wirkung durch ACE-Hemm-Mechanismus möglich; Überwachung empfohlen [s9].
Wechselwirkungen
Synergistisch
In Cochrane-Analyse (5 RCTs) verbesserte Reishi als Zusatz zur Chemotherapie NK-Zell-Aktivität; kein Überlebensvorteil nachgewiesen [s5].
Additive blutzuckersenkende Wirkung; Überwachung des Glukosespiegels empfohlen [s9].
Reishi und Cordyceps ergänzen sich synergistisch – Reishi wirkt immunmodulierend und entspannend, Cordyceps steigert Energie und körperliche Ausdauer. Die Kombination kann das Immunsystem breiter unterstützen.
Reishi und Chaga zeigen in Kombination potenziell additive antioxidative und immunstimulierende Effekte. Chaga liefert starke Antioxidantien, während Reishi primär immunmodulierend wirkt.
Die Kombination aus Reishi und Löwenmähne verbindet kognitive Unterstützung mit Stressreduktion und Immunmodulation. Beide Pilze wirken als Adaptogene und ergänzen sich in ihrer Wirkbreite.
Reishi und Ashwagandha zusammen können eine umfassendere Stressreduktion bewirken als jedes Adaptogen allein. Frühe Studien mit Kombinations-Präparaten berichten über reduzierten wahrgenommenen Stress bei Erwachsenen.
Vorsicht
Erhöhtes Blutungsrisiko durch additive antiplateletäre Wirkung; ärztliche Überwachung zwingend [s9].
Additive Blutdrucksenkung möglich; Hypotonie-Risiko bei Kombination [s9].
Reishi kann Immunsuppression antagonisieren; Abstoßungsrisiko bei Organtransplantierten [s9].
Additive Hypoglykämie möglich; Blutzucker-Monitoring empfohlen [s9].
Beide Substanzen besitzen antiplateletäre Eigenschaften. Die Kombination kann das Blutungsrisiko additiv erhöhen, insbesondere bei höheren Dosen oder vor Operationen.
Vitamin E in hohen Dosen (über 400 IE) wirkt blutverdünnend. In Kombination mit Reishi kann das Blutungsrisiko additiv ansteigen; vor Operationen sollte die Kombination abgesetzt werden.
Curcumin hat bekannte antiplateletäre Eigenschaften. Die Kombination mit Reishi kann das Blutungsrisiko verstärken, besonders bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern.
Beide Substanzen haben blutzuckersenkende Eigenschaften. Die Kombination kann zu einer additiven Hypoglykämie führen; regelmäßige Blutzuckerkontrolle ist empfohlen.
Studien
Tier A — Hohe Evidenz
Ergebnis: Tumoransprechen, NK-Zell-Aktivität, Überlebensrate bei Krebspatienten
Effektgröße: Signifikante Zunahme NK-Zell-Aktivität (34,5% vs. 26,6% Baseline); kein Überlebensvorteil
Ergebnis: Fatigue, Lebensqualität bei Brustkrebspatientinnen (Sporenpulver 3.000 mg/Tag)
Effektgröße: Signifikante Verbesserung von körperlicher Funktion und Fatigue (p<0,05)
Ergebnis: BMI, Kreatinin, GPx, Herzfrequenz unter Ganoderma-Supplementierung
Effektgröße: BMI: WMD −0,43 kg/m² (p=0,011); GPx: WMD +2,29 U/ml (p<0,001); HR: WMD −3,92 bpm (p=0,029)
Tier B — Mittlere Evidenz
Ergebnis: Angst (PSS), Stress, Wohlbefinden
Effektgröße: Signifikante Angstreduktion; Reishi-Einzeleffekt nicht isolierbar
Ergebnis: Stimmung, Schlafqualität, Cortisol bei jungen Erwachsenen
Effektgröße: Modeste Verbesserung von Stress, Fatigue und Schlaf; Einzelwirkung Reishi nicht isoliert
Tier C — Niedrige Evidenz
Ergebnis: Mechanismen von Polysacchariden, Triterpenoiden, Peptiden
Effektgröße: Narrativer Überblick; keine eigenen Effektgrößen
Ergebnis: Immunologische Wirkwege, antioxidative Mechanismen
Effektgröße: Narrativer Überblick; keine eigenen Effektgrößen
Community-Evidenz
Häufigste gemeldete Vorteile
- Bessere Schlafqualität und lebhaftere Träume
- Subjektiv verbesserte Immunabwehr (weniger Erkältungen)
- Entspannung und Stressreduktion am Abend
- Mehr Ruhe und weniger Angst
Häufigste gemeldete Probleme
- Unklare Produktqualität und Standardisierung
- Bei manchen Nutzern keine wahrnehmbare Wirkung
- Bedenken wegen Lebertoxizität nach Lesen von Fallberichten
- Bitterer Geschmack bei Pulverprodukten
Mehrere Community-Mitglieder äußern Bedenken hinsichtlich der Lebertoxizität bei Pulverformen und betonen die Wichtigkeit von Qualitätsprodukten (Extrakte statt rohes Pulver). Einige Nutzer berichten von keiner spürbaren Wirkung bei günstigeren Produkten ohne Qualitätszertifizierung [c1, c2, c3].
Wissenschaftliche Quellen
- Ganoderma lucidum (Lingzhi or Reishi)
Boh B, Berovic M, Zhang J, et al. (2007). NCBI Bookshelf (Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects)BLink - Are Functional Mushrooms GRAS for Food? – FDA GRAS Notice GRN 413
Dicentra Regulatory Services (2023). Dicentra / FDA GRAS DatabaseALink - Erste Stellungnahme der Gemeinsamen Expertenkommission BVL/BfArM zu Vitalpilzen als Nahrungsergänzungsmittel (Nr. 01/2014)
BVL/BfArM Expertenkommission (2014). Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit / BfArMALink - Vitalpilze für die Krebstherapie? – Verbraucherzentrale
Verbraucherzentrale Deutschland (2023). Verbraucherzentrale.deBLink - Fatal fulminant hepatitis associated with Ganoderma lucidum (Lingzhi) mushroom powder
Wanmuang H, Leopairut J, Kochakarn W, et al. (2007). Journal of the Medical Association of ThailandCPMID:17621752 - Hepatotoxicity due to a formulation of Ganoderma lucidum (lingzhi)
Wachtel-Galor S, Tomlinson B, Benzie IF (2004). Journal of HepatologyCPMID:15464254DOI - Pharmakologe über Vitalpilze – 'Für Pilzpräparate sind keine wirksamen Inhaltsstoffe bekannt'
Deutschlandfunk Redaktion (2023). DeutschlandfunkCLink - The Nutritional Significance of Ganoderma lucidum on Human Health: A GRADE-Assessed Systematic Review and Meta-Analysis of Clinical Trials
Jafari S, Haghighat N, Rezaei M, et al. (2025). Food Science & NutritionAPMID:40510787DOI - A review of Ganoderma lucidum: Cultivation, active ingredients and its application as functional ingredients
Xie J, Zhao L, Liu Y, et al. (2025). Food ChemistryBDOI - A Review of Bioactive Components and Pharmacological Effects of Ganoderma lucidum
Huang Y, Zhang H, Chen X, et al. (2025). PMC / FrontiersBLink - Ganoderma lucidum (Reishi mushroom) for cancer treatment (Cochrane Review)
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Iannitti T, Rottigni V, Palmieri B, et al. (2024). Longdom PublishingBLink - Adaptogenic Effects of Mushroom Blend Supplementation on Stress, Fatigue, and Sleep: A Randomised, Double-Blind, and Placebo-Controlled Trial
Harada T, Onoda K, Kato S, et al. (2025). PMCALink - Clinical Evidence for the Use of Ganoderma lucidum Medicinal Mushroom
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MSD Manual Editorial Board (2024). MSD Manual Profi-AusgabeBLink
Community-Quellen
Lagerung
Ungeöffnet
Trocken und kühl lagern (15–25 °C), vor direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit schützen.
Geöffnet
Behälter dicht verschließen; Pulverformen besonders vor Feuchtigkeit schützen, da sie sonst verklumpen.
Hinweise
Alkoholische Extrakte sind stabiler als wässrige Pulverformen. Qualitätsschwankungen zwischen Handelsprodukten sind erheblich; auf standardisierte Extrakte mit Angabe des Polysaccharid- und Triterpenoid-Gehalts achten [s15].