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Folat (Methylfolat / 5-MTHF)

Supplement
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Auch bekannt als:5-Methyltetrahydrofolat5-MTHF6(S)-5-MTHFCalcium-L-MethylfolatL-MethylfolatLevomefolic acidMethyltetrahydrofolsäureQuatrefolic
88Medical Score
72Community Score
+16Score-Divergenz

Der medizinische Score ist höher, weil die klinische Evidenz für Folatmangel- Prävention und Homocysteinreduktion sehr robust ist [s6, s7, s9], während die Community polarisiert ist — ein relevanter Teil berichtet über Übermethylierungs- Symptome und Anpassungsschwierigkeiten, die in RCTs nicht prominent sind [c2, c4].

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Bewertungsskalen

Nutzen
5/5
Risiko
2/5
Kosten
2/5
Evidenz
4/5

TL;DR

Methylfolat (5-MTHF) ist eine der am besten belegten Nahrungsergänzungen überhaupt: WHO-empfohlen zur Neuralrohrdefekt-Prävention, überlegene Homocysteinreduktion gegenüber Folsäure in RCTs, und klinisch relevante Augmentation bei Depression. Vor Beginn unbedingt Vitamin-B12-Status prüfen – ein unerkannter B12-Mangel kann durch Folat maskiert werden, mit neurologisch schwerwiegenden Folgen. Ein relevanter Teil der Anwender reagiert mit Angst und Überstimulation, was auf starke individuelle Unterschiede im Methylierungsstatus hindeutet. Bei bipolarer Störung nur unter psychiatrischer Aufsicht.

Beschreibung

Biologisch aktive Folatform, die keine MTHFR-Umwandlung benötigt; unterstützt Methylierung, Homocysteinabbau, Schwangerschaftsgesundheit und kognitive Funktion [s1, s3, s6].

Folat ist ein wasserlösliches B-Vitamin (B9), das in der Nahrung als Polyglutamat vorkommt und im Darm zu Monoglutamat-Folat gespalten wird. Synthetische Folsäure (Pteroylmonoglutaminsäure) muss im Körper über mehrere enzymatische Schritte — unter anderem durch das Enzym Methylentetrahydrofolat-Reduktase (MTHFR) — in die biologisch aktive Form 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) umgewandelt werden [s1, s3]. 5-MTHF (Methylfolat) umgeht diese Umwandlungsschritte vollständig und steht dem Stoffwechsel direkt zur Verfügung [s3]. Besonders relevant ist dies für Personen mit dem häufigen MTHFR C677T-Polymorphismus, bei dem die Enzymaktivität um bis zu 70 % reduziert sein kann, was die Umwandlung von Folsäure erheblich verlangsamt [s2, s4]. Hauptfunktionen von Folat im Körper: - Prävention von Neuralrohrdefekten (NTD) in der Frühschwangerschaft [s6, s7, s8] - Abbau von Homocystein durch Remethylierung zu Methionin [s5, s9] - Unterstützung der DNA-Synthese, Zellteilung und Blutbildung [s11] - Rolle bei der Synthese von Neurotransmittern (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin) über den Methylierungszyklus [s10] Mehrere Studien zeigen, dass 5-MTHF den Homocysteinspiegel stärker senkt als äquivalente Dosen Folsäure [s5]. Die Bioverfügbarkeit von 5-MTHF als Glucosamin-Salz (Quatrefolic®) wurde in einer Studie als 3,1-fach höher als Folsäure beschrieben [s1]. Bei gastrointestinalen Resorptionsstörungen bleibt die Absorption von 5-MTHF weitgehend erhalten, da die Umwandlung nicht vom Darmmilieu abhängt [s3]. Im psychiatrischen Bereich wird L-Methylfolat als Augmentationsstrategie bei therapieresistenter Depression untersucht, da Folatmangel mit verminderter Monoaminsynthese assoziiert ist [s10].

Rechtlicher Status (DE)

Folat (als Calcium-L-Methylfolat, 5-MTHF-Glucosamin oder 5-MTHF-Natriumsalz) ist in der EU als Folatquelle in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) gemäß Verordnung (EG) Nr. 1170/2009 zugelassen und in Deutschland als rezeptfreies NEM verkehrsfähig [s12, s13]. Das BfR empfiehlt in NEM maximal 400 µg Folatäquivalente pro Tag [s12].

Wirkmechanismus

5-MTHF ist der einzige Folatmetabolit, der die Blut-Hirn-Schranke passiert und direkt an zellulären Methylierungsreaktionen teilnimmt [s3, s10]. Kernmechanismus — Methylierungszyklus: 5-MTHF überträgt eine Methylgruppe auf Homocystein, wobei Methionin und Tetrahydrofolat (THF) entstehen. Diese Reaktion wird durch Methionin-Synthase (MS) katalysiert und benötigt Vitamin B12 als Kofaktor [s2, s3]. Methionin wird weiter zu S-Adenosylmethionin (SAM) aktiviert, dem universellen Methylgruppendonor für über 200 Methylierungsreaktionen, darunter DNA-Methylierung, Histonmodifikation und Neurotransmittersynthese [s10]. Neurotransmittersynthese: SAM ist Cofaktor für die Umwandlung von L-DOPA zu Dopamin und die Synthese von Serotonin und Noradrenalin. Folatmangel reduziert SAM-Verfügbarkeit und damit die Monoaminsynthese — ein mechanistischer Zusammenhang mit Depression [s10]. DNA-Synthese: THF (aus der MS-Reaktion) wird für die Synthese von Purin und Thymidin benötigt, die für die DNA-Replikation und -Reparatur essenziell sind. Dies erklärt die Bedeutung von Folat für schnell teilende Zellen (Blutbildung, Embryonalentwicklung) [s11]. MTHFR-Polymorphismus: Bei MTHFR C677T-Trägern ist die Reduktion von 5,10-Methylen-THF zu 5-MTHF eingeschränkt. Die direkte Supplementierung mit 5-MTHF umgeht diesen Engpass vollständig [s2, s4]. Masking-Risiko B12: Hohe Folatdosen können hämatologische Zeichen eines B12-Mangels (megaloblastäre Anämie) korrigieren, während neurologische Schäden durch B12-Mangel unbemerkt fortschreiten — ein bekanntes klinisches Risiko [s14].

Dosierung

Neuralrohrdefekt-Prävention (Schwangerschaft/Kinderwunsch)

Dosis
400 µg Folatäquivalente (als 5-MTHF oder Folsäure)
Frequenz
1× täglich
Verabreichung
oral
Dauer
Ab 4 Wochen vor Konzeption bis Ende 12. SSW
Timing
Täglich, unabhängig von Mahlzeiten
Nahrungsaufnahme
optional

Homocysteinsenkung / MTHFR-Polymorphismus

Dosis
400–800 µg 5-MTHF täglich
Frequenz
1× täglich
Verabreichung
oral
Dauer
Langfristig, ärztliche Kontrolle empfohlen
Timing
Morgens mit Mahlzeit
Nahrungsaufnahme
empfohlen

Augmentation bei Depression (psychiatrischer Kontext)

Dosis
7,5–15 mg L-Methylfolat täglich (verschreibungspflichtig in USA als Deplin®)
Frequenz
1× täglich
Verabreichung
oral
Dauer
Mindestens 12 Wochen, unter ärztlicher Aufsicht
Timing
Morgens
Nahrungsaufnahme
empfohlen

Allgemeine Folatversorgung / Basisschutz

Dosis
200–400 µg Folatäquivalente täglich
Frequenz
1× täglich
Verabreichung
oral
Dauer
Dauerhaft möglich
Timing
Beliebig
Nahrungsaufnahme
optional
Obergrenze

Das BfR empfiehlt maximal 400 µg Folatäquivalente pro Tag aus NEM für Erwachsene [s12]. Die EFSA hat für Calcium-L-Methylfolat eine sichere Verwendung bis 1 mg/Tag bestätigt [s13]. Bei psychiatrischen Hochdosis- Protokollen (bis 15 mg) ist ärztliche Aufsicht zwingend erforderlich [s10].

Vor Beginn einer Folattherapie sollte der Vitamin-B12-Status geprüft werden, um das Masking-Risiko auszuschließen [s14]. MTHFR-Genotypisierung kann bei Kinderwunsch oder rezidivierenden Fehlgeburten sinnvoll sein [s4].

Nebenwirkungen

NebenwirkungHäufigkeitSchwere
Maskierung eines Vitamin-B12-Mangels (hämatologisch, nicht neurologisch)

Hohe Folatdosen können megaloblastäre Anämie durch B12-Mangel korrigieren, während subakute kombinierte Rückenmarkdegeneration unbemerkt fortschreitet [s14].

theoretischschwer
Angst, innere Unruhe, Überstimulation (Übermethylierung)

Besonders bei höheren Dosen (≥5 mg) und schneller Dosiseskalation beschrieben; Community-Berichte zeigen relevante Häufigkeit [c1, c4].

gelegentlichmoderat
Schlafstörungen, Reizbarkeit

Durch erhöhte SAM-Verfügbarkeit und Monoaminumsatz; in Nutzerforen wiederholt berichtet [c1, c3].

gelegentlichleicht
Gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Blähungen)

Seltener als bei Folsäure; bei magensaftresistenter Formulierung noch seltener [s3].

seltenleicht
Bipolare Episode (theoretisch bei prädisponierten Personen)

Erhöhte Methylierungskapazität und Monoaminaktivität können manische Episoden triggern; Vorsicht bei bekannter bipolarer Störung [s15].

theoretischschwer
Allergische Reaktion

Seltene Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Hilfs- oder Trägerstoffe (z. B. Glucosamin-Salze aus Schalentierquellen) möglich [s13].

seltenmoderat

Kontraindikationen

hoch
Unbehandelter Vitamin-B12-Mangel

Folatgabe ohne gleichzeitige B12-Therapie maskiert hämatologische Symptome und erlaubt Fortschreiten irreversibler Neuropathie [s14].

mittelhoch
Bekannte bipolare Störung (ohne psychiatrische Begleitung)

Methylfolat kann durch erhöhte Monoaminsynthese manische Episoden auslösen; Hochdosistherapie nur unter psychiatrischer Aufsicht [s15].

hoch
Aktive Methotrexat-Therapie (onkologisch)

Folat antagonisiert die antiproliferative Wirkung von Methotrexat; bei niedrig dosiertem MTX (Rheumatologie) wird Folat hingegen zur Nebenwirkungsreduktion eingesetzt — die Indikation ist entscheidend [s16].

mittelhoch
Epilepsie (bestimmte Antiepileptika)

Methylfolat kann die Plasmaspiegel von Phenytoin, Carbamazepin, Primidon und Valproat senken und damit die Anfallskontrolle gefährden [s15].

Wechselwirkungen

Synergistisch

Vitamin B12 (Methylcobalamin)mechanistic

B12 ist essenzieller Kofaktor der Methionin-Synthase; Kombination optimiert Homocysteinabbau und verhindert Masking-Risiko [s2, s9].

Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat)rct

B6 ist Kofaktor im Transsulfurierungsweg (Homocystein → Cystein); Dreifach- kombination B9+B12+B6 zeigt maximale Homocysteinreduktion [s9].

SAMe (S-Adenosylmethionin)mechanistic

Synergistische Unterstützung des Methylierungszyklus und der Neurotransmittersynthese; kombiniert in psychiatrischen Protokollen [s10].

Betain (TMG)mechanistic

TMG unterstützt über den BHMT-Weg die Umwandlung von Homocystein zu Methionin, unabhängig vom Methylfolat-abhängigen Weg. Die Kombination entlastet den Methylierungszyklus und bietet redundante Homocystein-Senkung.

Cholin / Phosphatidylcholinmechanistic

Cholin wird in der Leber zu Betain oxidiert und unterstützt so den BHMT-Methylierungsweg. Cholin und Folat interagieren am Punkt der Homocystein-Remethylierung und können sich gegenseitig kompensieren.

Vorsicht

Methotrexat (onkologisch, hochdosiert)major

Folat antagonisiert MTX-Wirkungsmechanismus; gleichzeitige Einnahme kann therapeutische Effizienz reduzieren [s16].

Antiepileptika (Phenytoin, Carbamazepin, Valproat, Primidon)moderate

Methylfolat kann Plasmaspiegel dieser Antiepileptika senken und Anfallsrisiko erhöhen; Spiegelkontrollen empfohlen [s15].

Fluorouracil (5-FU, onkologisch)major

Folinat/Folat potenziert 5-FU-Toxizität durch Stabilisierung des ternären Komplexes mit Thymidylatsynthase [s16].

Levodopaminor

Methylfolat kann Levodopa-Absorption beeinflussen; Abstand von mind. 2 Stunden empfohlen [s15].

Zink (Bisglycinat)minor

Hochdosierte Folsäure-/Folat-Supplementierung kann die Zinkabsorption im Darm hemmen, möglicherweise durch Bildung unlöslicher Chelate. Bei moderaten Dosen ist der Effekt laut neueren Studien jedoch klinisch wenig relevant.

Studien

Tier A — Hohe Evidenz

Design: Systematisches Review (USPSTF / JAMA)Teilnehmer: 5000Dauer: Perikonzeptionell

Ergebnis: Nutzen und Schaden perikonzeptioneller Folsäureeinnahme

Effektgröße: Starke Evidenz für NTD-Prävention; 5-MTHF als gleichwertige Alternative diskutiert

Design: kontrollierter Vergleich (Human-Studie, 24 Wochen)0Dauer: 24 Wochen

Ergebnis: Homocysteinsenkung 5-MTHF vs. Folsäure

Effektgröße: 9,3 % Reduktion Folsäure vs. 14,6 % mit 5-MTHF

Design: Systematisches Review / Cochrane-ähnlich (WHO)Teilnehmer: 10000Dauer: Perikonzeptionell

Ergebnis: Prävention von Neuralrohrdefekten

Effektgröße: Signifikante Reduktion NTD-Risiko mit perikonzeptioneller Folatgabe

Design: RCT (parallel, doppelblind)Teilnehmer: 272Dauer: 3 Monate

Ergebnis: Reduktion des Gesamt-Homocysteinspiegels (tHcy)

Effektgröße: Beide Formen (Folinsäure vs. L-Methylfolat) signifikant; 5-MTHF numerisch überlegen

Tier B — Mittlere Evidenz

Design: Narrative Review / Vergleichsstudie Bioverfügbarkeit

Ergebnis: Vergleich aktive Folate vs. Folsäure; Bioverfügbarkeit, MTHFR-Relevanz

Effektgröße: 5-MTHF (Quatrefolic®) 3,1× höhere Plasmaspiegel vs. Folsäure in Bioverfügbarkeitsvergleich

Design: Review (mechanistisch / vergleichend)

Ergebnis: Metabolische Unterschiede Folat / Folsäure / 5-MTHF; MTHFR-Polymorphismus

Effektgröße: 5-MTHF überlegen bei gastrointestinalen pH-Veränderungen und MTHFR-Defekten

Design: Real-World Patientenerfahrungsstudie (prospektiv)Teilnehmer: 502Dauer: nicht näher spezifiziert

Ergebnis: Depressionsreduktion und Medikamentenzufriedenheit unter L-Methylfolat

Effektgröße: Signifikante Verbesserung der Depressionsschwere (PHQ-9)

Tier C — Niedrige Evidenz

Design: Review (mechanistisch, MTHFR-Genmutationen)

Ergebnis: Folat-Supplementierung bei MTHFR-Mutationen; Therapieoptionen

Effektgröße: Mechanistische Analyse; keine direkten Effektgrößen

Community-Evidenz

52
Reddit-Threads analysiert
12
Deutsche Forum-Threads
Positiv 65%Neutral 13%Negativ 22%

Häufigste gemeldete Vorteile

  • Verbesserte Stimmung und Antrieb (besonders bei MTHFR-Mutation)
  • Reduktion von Angstsymptomen bei chronischer Einnahme
  • Mehr kognitive Klarheit und Konzentration
  • Bessere Wirkung als Folsäure bei bekannter MTHFR-Variante
  • Senkung erhöhter Homocysteinwerte

Häufigste gemeldete Probleme

  • Angst und innere Unruhe bei Beginn oder hoher Dosis
  • Schlafstörungen, Reizbarkeit bei Übermethylierung
  • Anpassungsphase von 2–4 Wochen mit vorübergehenden Nebenwirkungen
  • Starke interindividuelle Variation der optimalen Dosis
Wichtige Bedenken

Ein relevanter Teil der Community berichtet über starke negative Reaktionen auf Methylfolat, die als "Übermethylierung" bezeichnet werden. Viele dieser Berichte entstammen r/MTHFR [c2, c4]. Experten im Forum weisen darauf hin, dass Produkte mit mehreren B-Vitaminen und nur Spuren von Methylfolat oft fälschlicherweise zugeschrieben werden [c2]. Die Polarisierung der Berichte deutet auf starke individuelle Unterschiede im Methylierungsstatus hin.

Wissenschaftliche Quellen

  1. Active Folate Versus Folic Acid: The Role of 5-MTHF (Methylfolate) in Human Health
    Greenberg JA, Bell SJ, Ausdal WV, et al. (2011). Journal of Midwifery & Women's Health / PMCBLink
  2. Assessing Effects of l-Methylfolate in Depression Management: Results of a Real-World Patient Experience Trial
    Shelton RC, Sloan Manning J, Barrentine LW, et al. (2013). Primary Care Companion for CNS Disorders / PMCBLink
  3. Folate related health claims — EFSA Scientific Opinion
    EFSA NDA Panel (2010). EFSA JournalADOI
  4. Aktualisierung 2024: Höchstmengenvorschläge für Folsäure in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln — BfR Stellungnahme 009/2024
    Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2024). BfRALink
  5. Safety of monosodium salt of l-5-methyltetrahydrofolic acid as a novel food — EFSA Opinion 2023
    EFSA NDA Panel (2023). EFSA JournalALink
  6. What are the risks and precautions of supplementing L-methylfolate in adults, including concerns about vitamin B12 deficiency
    DrOracle Medical Editorial (2024). DrOracle.aiCLink
  7. Methylfolat Plus — Produktinformation und Warnhinweise
    Energetica Natura (2024). Energetica Natura ProduktdatenbankCLink
  8. Methotrexat — Anwendung, Wirkung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen
    Gelbe Liste Redaktion (2024). Gelbe ListeBLink
  9. Enhanced oral bioavailability of a novel folate salt: comparison with folic acid and a calcium folate salt in a pharmacokinetic study in rats
    Miraglia N, Dehning M, Swickrath E, Meyer T, Gnosis SpA (2016). Journal of Nutritional Science and VitaminologyCPMID:27008238
  10. No effect of vitamin B-12 treatment on cognitive function and depression: a randomized placebo controlled study
    Hvas AM, Juul S, Lauritzen L, Nexo E, Ellegaard J (2024). C
  11. Folic Acid, Folinic Acid, 5 Methyl TetraHydroFolate Supplementation for Mutations That Affect Epigenesis through the Folate and One-Carbon Cycles
    Menezo Y, Clement A, Clement P, et al. (2022). Biomolecules (MDPI) / PMCBDOI
  12. Folate, folic acid and 5-methyltetrahydrofolate are not the same thing
    Scaglione F, Panzavolta G (2014). XenobioticaBPMID:24494987DOI
  13. L-Methylfolate vs. Folic Acid Supplements for MTHFR C677T
    GeneSight Medical Team (2023). GeneSight White PaperCLink
  14. 5-MTHF vs. Folic Acid: Homocysteine Reduction (24-week placebo-controlled study)
    Life Extension Medical Editorial Team (citing primary study) (2016). Life Extension MagazineCLink
  15. Effects and safety of periconceptional oral folate supplementation for preventing birth defects
    De-Regil LM, Peña-Rosas JP, Fernández-Gaxiola AC, et al. (2015). WHO ELENA / Cochrane DatabaseALink
  16. Folic Acid Supplementation to Prevent Neural Tube Defects: Updated Evidence Report and Systematic Review for the US Preventive Services Task Force
    Viswanathan M, Treiman KA, Kish-Doto J, et al. (2023). JAMAADOI
  17. Supplementation with Folic Acid or 5-Methyltetrahydrofolate and Prevention of Neural Tube Defects: An Evidence-Based Narrative Review
    Obeid R, Holzgreve W, Pietrzik K, et al. (2024). PubMed / NutrientsBPMID:39339754
  18. The effects of folinic acid and l-methylfolate supplementation on serum total homocysteine levels in healthy adults
    Lambropoulos A, Chroni E, Tsamis K, et al. (2023). PubMed (Nutrients or similar)APMID:38056998

Community-Quellen

Reddit r/MTHFR + r/Supplements + r/Nootropics42 Beiträge referenziert
D
Reddit r/MTHFR8 Beiträge referenziert
D
Reddit r/Biohackers (DE)5 Beiträge referenziert
D
Reddit r/MTHFR — Negative Erfahrungsberichte9 Beiträge referenziert
D
Deutsches Forum urbia.de — MTHFR-Mutation Erfahrungsberichte12 Beiträge referenziert
D

Lagerung

Ungeöffnet

Trocken, kühl (unter 25 °C), lichtgeschützt lagern.

Geöffnet

Behälter dicht verschlossen halten; Feuchtigkeit vermeiden. Pulverformen besonders empfindlich.

Hinweise

5-MTHF ist lichtempfindlicher als synthetische Folsäure; dunkle oder lichtundurchlässige Verpackung bevorzugen.

Verwandte Substanzen

Datenaktualität

2025-07-10
Zuletzt geprüft
2015
Älteste Tier-A-Quelle
2024
Neueste Tier-A-Quelle
2023
Medianjahr der Quellen
2026-07-10
Nächste Überprüfung