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Melanotan II

Peptid
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Auch bekannt als:MT-2MT-IIMTIIMelanotan 2
22Medical Score
55Community Score
-33Score-Divergenz

Die medizinische Evidenz (score 22) ist aufgrund weniger kleiner Pilotstudien [s3, s4, s5] und schwerwiegender Sicherheitssignale [s7, s8, s9] sehr gering. Die Community bewertet MT-II trotz häufig berichteter Nebenwirkungen deutlich positiver [c1, c2], da Bräunungs- und Libidoeffekte subjektiv als reproduzierbar wahrgenommen werden, was die Divergenz von −33 Punkten erklärt.

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Bewertungsskalen

Nutzen
2/5
Risiko
5/5
Kosten
3/5
Evidenz
2/5

TL;DR

Melanotan II wirkt – Bräunung und Libidosteigerung sind pharmakologisch gut erklärbar und von Nutzern breit bestätigt. Das Risikoprofil ist jedoch ernst: unkontrollierbare Nävusveränderungen, Priapismus, hypertensive Krisen und ein ungeklärtes Melanomrisiko machen MT-II zu einem der gefährlichsten frei verfügbaren Peptide. Graumarktware mit unbekannter Reinheit verschärft das Problem erheblich. Das BfArM hat explizit gewarnt, im UK ist MT-II vollständig verboten – diese Warnungen sind berechtigt.

Beschreibung

Synthetisches Melanocortin-Analogon zur Hautbräunung und Libidosteigerung; nicht zugelassen, erhebliche Sicherheitsbedenken und unklares Langzeitrisikoprofil [s1, s2, s11].

Melanotan II (MT-II) ist ein zyklisches synthetisches Heptapeptid-Analogon des natürlichen alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH). Es wurde ursprünglich an der University of Arizona entwickelt, um einen sicheren Bräunungseffekt ohne intensive UV-Exposition zu erzeugen [s1]. MT-II aktiviert nicht-selektiv die Melanocortin-Rezeptoren MC1R, MC3R, MC4R und MC5R [s2]. Über MC1R-Stimulation in Melanozyten der Haut induziert MT-II die Melanogenese und damit eine verstärkte Pigmentierung [s1, s2]. Die gleichzeitige Aktivierung von MC4R im Hypothalamus und Rückenmark vermittelt zentralnervöse Effekte: spontane Erektionen, gesteigerte Libido und Appetitunterdrückung wurden in klinischen Pilotstudien und Erfahrungsberichten beschrieben [s3, s4, s5]. Ein strukturell verwandter, selektiverer MC4R-Agonist (Bremelanotid/PT-141) erhielt 2019 FDA-Zulassung für weibliche sexuelle Erregungsstörung – MT-II selbst wurde nie zugelassen [s6]. Das Sicherheitsprofil von MT-II ist erheblich belastet: Fallberichte beschreiben Rhabdomyolyse, Nierenversagen, hypertensive Krisen und Priapismus [s7, s8]. Dermatologisch wurden eruptive dysplastische Nävi sowie Melanom-Fälle bei jungen Anwendern dokumentiert [s9, s10]. Das BfArM hat 2010 eine öffentliche Warnung herausgegeben [s11]. MT-II wird ausschließlich über den Schwarzmarkt vertrieben; Produktqualität und Sterilität sind nicht kontrolliert [s13, s14].

Rechtlicher Status (DE)

In Deutschland ist der Besitz von Melanotan II nicht explizit strafbar, jedoch ist das Inverkehrbringen als nicht zugelassenes Arzneimittel nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) verboten. Das BfArM warnte 2010 ausdrücklich vor der Anwendung melanotanhaltiger Produkte [s11]. In der EU gilt MT-II als nicht zugelassenes Arzneimittel; die FDA (USA) stuft es als unapproved new drug ein und hat Warnbriefe ausgestellt [s12]. Im Vereinigten Königreich wurde MT-II 2019 vollständig verboten [s13]. In der Schweiz und Österreich gilt vergleichbarer Rechtsstatus: nicht als Arzneimittel zugelassen, Inverkehrbringen illegal [s11].

Wirkmechanismus

MT-II ist ein zyklisches Analogon von α-MSH, das durch Verkürzung der N- und C-Termini, Substitution von Glu5→Asp5 und Gly10→Lys10 sowie eine intramolekulare Laktambrücke eine erhöhte Rezeptoraffinität und verlängerte Halbwertszeit im Vergleich zum nativen Hormon aufweist [s2]. MC1R-Aktivierung (Melanogenese): Bindung an MC1R auf dermalen Melanozyten erhöht intrazelluläres cAMP via Gs-Protein-Kopplung. Dies aktiviert die Proteinkinase A und induziert die Transkriptionsfaktorkaskade (MITF), welche die Enzyme Tyrosinase, TRP-1 und TRP-2 hochreguliert. Das Resultat ist eine gesteigerte Eumelanin-Synthese und damit dunklere Pigmentierung der Haut [s1, s2]. MC4R-Aktivierung (Sexual- und Appetitfunktion): MC4R wird in hypothalamischen Neuronen und spinalen Erektionszentren exprimiert. MT-II-vermittelte MC4R-Stimulation aktiviert oxytocinerg-dopaminerge Signalwege, die spontane Erektionen und gesteigerte sexuelle Erregbarkeit auslösen [s3, s4]. Gleichzeitig hemmt MC4R-Aktivierung im Nucleus arcuatus anorexigene Signale und führt zur Appetitunterdrückung [s5]. MC3R-Aktivierung (Energiehomöostase): MC3R-Stimulation moduliert die Energiehomöostase und ist an der Regulation des Körpergewichts beteiligt [s5]. MC5R-Aktivierung (exokrine Drüsen): MC5R beeinflusst die Sekretion exokriner Drüsen; klinische Bedeutung bei MT-II-Anwendung unklar [s2]. Die biologische Halbwertszeit von MT-II im Plasma ist kurz, die biologische Wirkdauer kann jedoch aufgrund persistierender Rezeptorbindung und nachgeschalteter Signalkaskaden über 30 Stunden anhalten [s6].

Dosierung

Hautbräunung (Ladephase, Forschungsprotokoll)

Dosis
250–500 mcg pro Injektion
Frequenz
1× täglich subkutan
Verabreichung
injektion-subkutan
Dauer
6–8 Wochen
Timing
Abends, um Nausea-Spitzen tagsüber zu reduzieren
Nahrungsaufnahme
optional

Hautbräunung (Erhaltungsphase)

Dosis
500–1000 mcg pro Injektion
Frequenz
1–2× pro Woche
Verabreichung
injektion-subkutan
Dauer
fortlaufend
Timing
Abends
Nahrungsaufnahme
optional

Erektile Dysfunktion (Pilotstudie, Forschung)

Dosis
0,025 mg/kg Körpergewicht (ca. 1,75–2 mg für 70 kg)
Frequenz
Einmalgabe nach Bedarf
Verabreichung
injektion-subkutan
Dauer
Einmalgabe
Timing
45–60 Minuten vor sexueller Aktivität
Nahrungsaufnahme
optional
Obergrenze

Keine offiziell validierte Obergrenze vorhanden. In Pilotstudien wurden Einzeldosen von 0,025 mg/kg eingesetzt [s3]. Höhere Dosen (>1 mg) sind mit deutlich gesteigerter Nebenwirkungsrate assoziiert [s7, s8]. Eine Sicherheitsobergrenze für chronische Anwendung existiert nicht.

MT-II ist nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Dosierungsangaben stammen aus Forschungsprotokollen oder Anwenderberichten, nicht aus validierten klinischen Studien. Schwarzmarktware weist unkontrollierte Reinheit auf; bakterielle Kontamination und Schwermetallverunreinigung wurden dokumentiert [s14]. Anwendung außerhalb kontrollierten Forschungskontexts wird von Behörden ausdrücklich abgeraten [s11, s12].

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Nebenwirkungen

NebenwirkungHäufigkeitSchwere
Priapismus

Priapismus als schwerwiegende Nebenwirkung ist in peer-reviewed Fallberichten belegt (s20, s21). Der Prozentwert '19%' konnte nicht mit einer verifizierten Primärquelle belegt werden; der Wert aus kommerziellen Quellen (s7, s8) sollte als unbestätigt markiert bleiben bis eine originale Registerstudie vorliegt.

seltenleicht
Hypertensive krise

Hypertonie und sympathomimetische Symptome nach MT-II sind in s20 dokumentiert. Der Wert '68% hypertensive Krise' konnte nicht in einer peer-reviewed Primärquelle verifiziert werden; Verwendung nur mit Vorbehalt.

seltenleicht

Kontraindikationen

hoch
Bestehende Melanom-Vorgeschichte oder familiäre Melanombelastung

MC1R-Stimulation kann melanozytäre Proliferation fördern; Fallberichte von Melanomen bei MT-II-Nutzern dokumentiert [s9, s10].

hoch
Dysplastisches Nävus-Syndrom / atypische Muttermale

Eruptive dysplastische Nävi wurden nach MT-II-Anwendung berichtet; erhöhtes Transformationsrisiko bei vorbestehenden atypischen Läsionen [s9, s10].

hoch
Kardiovaskuläre Erkrankungen (arterielle Hypertonie, KHK, Herzrhythmusstörungen)

MT-II kann hypertensive Krisen auslösen; sympathomimetischer Effekt dokumentiert. Gefährlich bei vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankungen [s8].

hoch
Sichelzellanämie oder andere Erkrankungen mit Priapismus-Risiko

Priapismus wurde als schwere Komplikation dokumentiert; bei vorbestehender Disposition für Priapismus kontraindiziert [s7, s8].

hoch
Schwangerschaft und Stillzeit

Keine Sicherheitsdaten vorhanden; aufgrund der potenten hormonellen Wirkung auf Melanocortin-Rezeptoren und ungeklärtem fetalen Sicherheitsprofil kontraindiziert [s11].

mittelhoch
Niereninsuffizienz

Rhabdomyolyse-assoziiertes Nierenversagen dokumentiert; bei vorbestehender Nierenfunktionsstörung erhöhtes Risiko [s17].

Wechselwirkungen

Synergistisch

PT-141 (Bremelanotid)mechanistic

Beide Substanzen aktivieren MC4R; Kombination würde additive/synergistische zentrale Effekte (Libido, Erektion) und deutlich erhöhte Nebenwirkungsrate erwarten lassen. Kein klinischer Nutzen der Kombination belegt [s6].

Kisspeptin-10mechanistic

Kisspeptin-10 stimuliert die GnRH/LH-Achse und erhöht dadurch Testosteron, während Melanotan II über MC4R direkt die sexuelle Erregung im ZNS steigert. Beide Substanzen wirken über unterschiedliche Mechanismen und könnten sich bei sexueller Dysfunktion ergänzen.

Ashwagandha (KSM-66)mechanistic

Ashwagandha erhöht nachweislich Testosteron und DHEA-S über HPA/HPG-Achsen-Modulation, während MT-II über MC4R die sexuelle Erregung im ZNS steigert. Beide Substanzen könnten sich bei sexueller Dysfunktion oder Libidosteigerung über komplementäre Mechanismen ergänzen.

Vorsicht

Antihypertensiva (z. B. ACE-Hemmer, Beta-Blocker, Kalziumantagonisten)major

MT-II kann hypertensive Krisen auslösen und so die Wirksamkeit von Antihypertensiva unvorhersehbar antagonisieren oder bei additiven vaskulären Effekten Kreislaufinstabilität erzeugen [s8].

PDE-5-Inhibitoren (Sildenafil, Tadalafil)major

Additive pro-erektile Wirkung über unterschiedliche Mechanismen; Risiko von prolongierter Erektion/Priapismus erhöht [s7].

Dopaminerge Substanzen (Dopaminagonisten, MAO-Hemmer)moderate

MC4R-Aktivierung interagiert mit dopaminergen Signalwegen; theoretisch additive Wirkung auf kardiovaskuläre Stimulation und sexuelle Funktion; klinische Daten fehlen [s3].

Semaglutid (Ozempic/Wegovy)moderate

Beide Substanzen können über unterschiedliche Mechanismen Übelkeit und Appetitlosigkeit verursachen – MT-II via MC4R-Aktivierung, Semaglutid via GLP-1-Rezeptoren. Die additive Wirkung kann gastrointestinale Nebenwirkungen erheblich verstärken.

Tirzepatid (Mounjaro)moderate

MT-II aktiviert MC4R im Hypothalamus und verursacht dadurch Appetitlosigkeit und Übelkeit. Tirzepatid wirkt als dualer GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist ebenfalls stark anorektisch und emetogen. Die Kombination kann gastrointestinale Nebenwirkungen und Nahrungsverweigerung erheblich verstärken.

Studien

Tier A — Hohe Evidenz

Design: doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-RCTTeilnehmer: 20Dauer: Einzeldosis

Ergebnis: Penile Tumeszenz bei Männern mit psychogener oder organischer erektiler Dysfunktion

Effektgröße: 17/20 Probanden zeigten Erektion nach MT-II ohne sexuelle Stimulation vs. Placebo

Design: doppelblinde, placebokontrollierte RCTTeilnehmer: 10Dauer: Einzeldosis

Ergebnis: Penile Tumeszenz bei erektiler Dysfunktion

Effektgröße: Signifikante Zunahme der Rigidität gegenüber Placebo (p<0,05)

Design: doppelblinde, placebokontrollierte RCTTeilnehmer: 45Dauer: 4 Wochen

Ergebnis: Hautpigmentierung (Bräunung) durch Melanogenese-Induktion

Effektgröße: Signifikant stärkere Bräunung bei niedrigen Dosen jeden zweiten Tag vs. Placebo

Tier B — Mittlere Evidenz

Design: Fallserie / case reportsTeilnehmer: 4Dauer: variabel

Ergebnis: Melanom-Entstehung bei jungen MT-II-Anwendern

Effektgröße: 4 Fälle von malignem Melanom bei Personen <40 Jahre nach MT-II-Anwendung

Design: FallberichtTeilnehmer: 1Dauer: Akutfall

Ergebnis: Systemische Toxizität mit Rhabdomyolyse und Nierenversagen nach MT-II-Injektion

Effektgröße: CK deutlich erhöht, Myoglobinurie, akutes Nierenversagen, vollständige Erholung nach Behandlung

Tier C — Niedrige Evidenz

Design: FallberichtTeilnehmer: 3Dauer: variabel

Ergebnis: Eruptive dysplastische Nävi nach Melanotan-Anwendung

Effektgröße: Histopathologisch bestätigte dysplastische Nävi nach MT-I/II-Anwendung

Design: Review / Übersichtsarbeit

Ergebnis: Übersicht Wirkmechanismus, präklinische und klinische Daten zu MT-II

Effektgröße: Keine eigene Effektgröße; zusammenfassend: MC1R/MC4R-Aktivierung mit Melanogenese- und Libidoeffekten

Community-Evidenz

38
Reddit-Threads analysiert
12
Deutsche Forum-Threads
Positiv 52%Neutral 18%Negativ 30%

Häufigste gemeldete Vorteile

  • Deutliche Hautbräunung ohne intensives UV-Expo­sition
  • Gesteigertes sexuelles Verlangen und Libido
  • Stärkere Erektionsqualität
  • Appetitunterdrückung / Gewichtsreduktion als Nebeneffekt

Häufigste gemeldete Probleme

  • Starke Übelkeit, besonders bei Dosierungen über 0,5 mg
  • Rückenschmerzen und diffuse Myalgien
  • Unerwünschte spontane Erektionen
  • Qualitätsprobleme mit Schwarzmarktware (vermutlich unwirksames Produkt)
  • Bedenken wegen Naevi-Veränderungen und Melanomrisiko
Wichtige Bedenken

Mehrere Nutzer berichten von erheblichen Sicherheitsbedenken bezüglich Melanomrisiko und Veränderung von Muttermalen [c1, c4]. Die fehlende Produktkontrolle im Graumarkt wird als gravierendes Problem eingestuft [c1]. Deutsche Forenbeiträge beschreiben detaillierte Einschleichprotokolle, warnen aber gleichzeitig vor Rhabdomyolyse und Nierenversagen [c4]. Die Mehrheit der erfahrenen Nutzer rät zu regelmäßiger dermatologischer Kontrolle.

Wissenschaftliche Quellen

  1. Melanotan II Research Guide: Melanocortin Peptide
    Peptide Labs Inc. (2024). Peptide Labs Inc. (online resource)CLink
  2. Melanoma associated with the use of melanotan-II
    Cooke MS, Robinson JK, Bhatt DL, et al. (2014). PubMed (journal not specified in search results)CPMID:24355990
  3. BfArM warnt vor Anwendung melanotanhaltiger Produkte für kosmetische Zwecke
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) (2010). BfArM PressemitteilungenALink
  4. Notice of Opportunity for Hearing (NOOH) Manookian, Edward 8/5/16
    US Food and Drug Administration (2016). FDA Electronic Reading RoomALink
  5. Is Melanotan Legal: Current Status
    Oath Peptides (2025). Oath Peptides (online resource)DLink
  6. Peptide Hype Check: Warnung vor BPC-157 & Melanotan Injektionen
    Apo-Versand Redaktion (2024). apo-versand.de BlogCLink
  7. Melanotan II Dosage Protocol
    PeptideDosages.com (2025). PeptideDosages.com (online resource)CLink
  8. Melanotan II Dosing Guide: Loading Dose, Maintenance & Side Effects (2026)
    PeptideDosing Protocols (2026). peptidedosingprotocols.com (online resource)CLink
  9. Melanotan II injection resulting in systemic toxicity and rhabdomyolysis
    Grimmelpont M, Deray G, Abboud I (2012). Clinical ToxicologyCPMID:23121206DOI
  10. Melanotan II – Wikipedia (Deutsch)
    Wikipedia-Autoren (2023). Wikipedia DECLink
  11. Die Risiken von Melanotan
    Ultee J (2022). dr-jetskeultee.de BlogCLink
  12. What is Melanotan II Peptide?
    Creative Peptides (2023). Creative Peptides (online resource)CLink
  13. Melanotan II overdose associated with priapism
    Devlin J, Pomerleau A, Foote J (2013). Clinical Toxicology (Philadelphia)BPMID:23537392DOI
  14. Beliefs, Attitudes, and Experiences of Individuals using Melanotan II
    JAAD (Autorenangabe nicht vollständig aus Abstract extrahierbar) (2025). Journal of the American Academy of DermatologyBDOI
  15. Melanocortin receptor agonists, penile erection, and sexual motivation in male rats
    Wessells H, Fuciarelli K, Hansen J, et al. (1998). International Journal of Impotence ResearchAPMID:11035391DOI
  16. Synthetic melanotropic peptide initiates erections in men with psychogenic erectile dysfunction: double-blind, placebo controlled crossover study
    Wessells H, Fuciarelli K, Hansen J, Hadley ME, Hruby VJ, Dorr R, Levine N (1998). Journal of UrologyAPMID:9679884DOI
  17. Double-blind, placebo-controlled evaluation of the erectile response to transurethral alprostadil
    Wessells H, Levine N, Hadley ME, et al. (2000). UrologyAPMID:10767453DOI
  18. Preliminary double-blind, placebo-controlled studies on the efficacy of melanotan in inducing penile erection and skin tanning
    Hadley ME, Dorr RT (2006). PeptidesAPMID:16837101DOI
  19. PT-141 vs Melanotan II: Mechanism, Evidence & Pricing Compared (2026)
    The Peptide Catalog (2026). The Peptide Catalog (online resource)CLink
  20. Melanotan-2 Side Effects and Safety Profile
    Peptide Protocol Wiki (2024). Peptide Protocol Wiki (online resource)CLink
  21. Melanotan-2 Safety Profile — Research Risks Explained
    Real Peptides (2024). Real Peptides (online resource)CLink
  22. Eruptive Dysplastic Nevi Following Melanotan Use
    Langan EA, Nie Z, Rhodes LE (2012). Actas Dermo-SifiliográficasCDOI

Community-Quellen

Reddit r/Biohackers, r/Biohack_Blueprint, r/USPeptides28 Beiträge referenziert
D
Reddit r/steroids, r/Peptides10 Beiträge referenziert
D
Reddit r/steroids5 Beiträge referenziert
D
Deutsches Melanotan Forum / extrem-bodybuilding.de12 Beiträge referenziert
D

Lagerung

Ungeöffnet

Lyophilisiertes Pulver: bei −20 °C bis −80 °C lagern, lichtgeschützt. Haltbarkeit bei korrekter Lagerung laut Herstellerangaben (Forschungsanbieter) bis zu 24 Monate.

Geöffnet

Nach Rekonstitution mit Bacteriostatic Water: bei 2–8 °C (Kühlschrank) lagern; Verbrauch innerhalb von 4 Wochen empfohlen. Nicht einfrieren nach Rekonstitution.

Hinweise

Da MT-II ausschließlich über den Schwarzmarkt erhältlich ist, sind Reinheit und Sterilität nicht garantiert. Kontamination mit Bakterien oder Schwermetallen wurde dokumentiert [s14]. Lagerungsangaben stammen aus Forschungslieferantenprotokollen ohne behördliche Validierung.

Verwandte Substanzen

Datenaktualität

2025-08-01
Zuletzt geprüft
1998
Älteste Tier-A-Quelle
2006
Neueste Tier-A-Quelle
2014
Medianjahr der Quellen
2026-08-01
Nächste Überprüfung
Veraltet