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Enclomiphen

Pharmazeutikum
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Auch bekannt als:Enclomiphene citrateEnclomifeneAndroxaltrans-Clomiphentrans-Clomiphene
62Medical Score
68Community Score
-6Score-Divergenz

Die geringe Divergenz spiegelt wider, dass klinische Studien und Community insgesamt eine ähnliche Einschätzung teilen: Enclomiphen hebt Testosteron und Gonadotropine messbar an [s1, s2], aber Anwender berichten variablen subjektiven Nutzen und relevante Nebenwirkungen wie Östradiol-Anstieg und Stimmungsveränderungen [c3, c4], was beide Scores moderat hält.

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Bewertungsskalen

Nutzen
3/5
Risiko
3/5
Kosten
3/5
Evidenz
3/5

TL;DR

Enclomiphen steigert Testosteron, LH und FSH bei Männern mit sekundärem Hypogonadismus nachweislich – mehrere Phase-II-RCTs und eine Meta-Analyse von 2024 belegen das. Entscheidend: Die EMA hat die Zulassung versagt, in Deutschland ist die Substanz nicht zugelassen, und der Kauf ohne Rezept ist eine Ordnungswidrigkeit. Trotz normalisierter Laborwerte berichten viele Anwender keinen Libido- oder Energieanstieg; erhöhtes Östradiol und Stimmungsschwankungen sind häufige Probleme. Ohne regelmäßige Laborkontrollen (Testosteron, Östradiol, PSA, Leberenzyme) ist eine Einnahme nicht vertretbar.

Beschreibung

Enclomiphen ist das trans-Isomer von Clomiphen, ein SERM, der LH, FSH und endogenes Testosteron bei Männern mit sekundärem Hypogonadismus steigert, ohne die Fertilität zu hemmen [s1, s2].

Enclomiphen (auch Enclomifene) ist das trans-Stereoisomer von Clomiphencitrat. Clomiphencitrat besteht zu ca. 62 % aus Enclomiphen und zu ca. 38 % aus Zuclomiphen (dem cis-Isomer) [s3]. Enclomiphen gilt als der pharmakologisch aktive Anteil für die Stimulation der Gonadotropinachse beim Mann, während Zuclomiphen als schwacher Östrogenagonist einige unerwünschte Wirkungen des Kombinationspräparats (z. B. Stimmungsschwankungen, anhaltend erhöhtes Östradiol) erklären soll [s3]. Das Unternehmen Repros Therapeutics entwickelte Enclomiphen als Reinsubstanz unter dem Markennamen Androxal für die Behandlung des sekundären Hypogonadismus beim Mann. Mehrere Phase-II- und Phase-III-Studien wurden abgeschlossen, jedoch lehnte die FDA eine Zulassung ab, und auch die EMA versagte die Marktzulassung für das Präparat EnCyzix [s9, s11]. Der wesentliche Unterschied gegenüber einer Testosteron-Ersatztherapie (TRT) liegt darin, dass Enclomiphen die körpereigene Testosteronproduktion stimuliert und dabei die Spermatogenese erhält, während exogenes Testosteron über negativen Feedback die Gonadotropine supprimiert und zu Oligospermie bis Azoospermie führt [s4, s5]. Klinische Studien zeigten unter Enclomiphen normwertige Spermienkonzentrationen, während unter Testosterongel ein ausgeprägter Rückgang der Spermatogenese zu verzeichnen war [s4]. Trotz fehlender Zulassung wird Enclomiphen in der DACH-Region über Graumarkt- und Forschungschemikalien-Anbieter sowie einzelne Versandapotheken ohne Rezept angeboten, was rechtlich problematisch ist [s10]. Im Biohacking- und Bodybuilding-Bereich wird die Substanz als PCT (Post-Cycle-Therapie) nach Anabolika-Zyklen eingesetzt [s12].

Rechtlicher Status (DE)

In Deutschland ist Enclomiphen kein zugelassenes Arzneimittel. Die EMA hat eine Marktzulassung (EnCyzix) versagt [s9]. Als Einzelisomer des rezeptpflichtigen Clomifens ist Enclomiphen ebenfalls als verschreibungspflichtig einzustufen. Der Kauf ohne Rezept ist eine Ordnungswidrigkeit; der illegale Versandhandel ist strafbar [s10]. In Österreich und der Schweiz gilt vergleichbare Rechtslage. Eine Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel ist nicht zulässig.

Wirkmechanismus

Enclomiphen ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator (SERM), der im Hypothalamus und in der Hypophyse als Östrogenrezeptor- Antagonist wirkt [s1, s3]. Durch Blockade der negativen Östrogen- Rückkopplung auf den Hypothalamus wird die pulsatile GnRH- Ausschüttung enthemmt. Dies führt zu einer gesteigerten Freisetzung von luteinisierendem Hormon (LH) und follikelstimulierendem Hormon (FSH) aus der Hypophyse [s1, s2]. LH stimuliert die Leydig-Zellen im Hoden zur Testosteron-Synthese; FSH fördert die Sertoli-Zellen und damit die Spermatogenese [s1, s2]. Gegenüber TRT bleibt die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse (HPG- Achse) bei Enclomiphen intakt und sogar verstärkt aktiv, anstatt supprimiert zu werden [s4, s5]. Im Unterschied zum Muttersubstrat Clomiphencitrat fehlt das zuclomiphene-Isomer, das als Östrogenagonist an anderen Geweben (z. B. Uterus, Leber) und möglicherweise im ZNS wirkt. Ob dies zu weniger Stimmungsnebenwirkungen führt als Clomiphen, ist in klinischen Studien nicht abschließend belegt [s3, s6]. Pharmakokinetisch hat Enclomiphen eine kurze Halbwertszeit (Stunden), während Zuclomiphen wochenlang akkumuliert. Dies erklärt, warum Enclomiphen nach Absetzen schneller ausgewaschen wird als Clomiphencitrat [s3].

Dosierung

Sekundärer Hypogonadismus (Testosteronrestauration)

Dosis
12,5–25 mg täglich
Frequenz
1× täglich oral
Verabreichung
oral
Dauer
3–6 Monate (Studiendauer), Langzeitdaten fehlen
Timing
Morgens, nüchtern oder mit Mahlzeit
Nahrungsaufnahme
optional

Post-Cycle-Therapie (PCT) nach Anabolika-Zyklus

Dosis
12,5–25 mg täglich
Frequenz
1× täglich oral
Verabreichung
oral
Dauer
4–6 Wochen
Timing
Beginn nach Abklingen des Anabolika-Spiegels
Nahrungsaufnahme
optional

Pharmacodynamic/PK-Studie (niedrigste wirksame Dosis)

Dosis
6,25 mg täglich
Frequenz
1× täglich oral
Verabreichung
oral
Dauer
4–6 Wochen
Timing
Morgens
Nahrungsaufnahme
optional
Obergrenze

In klinischen Studien wurden bis zu 50 mg/Tag getestet; 25 mg/Tag gilt als obere Standarddosis mit vertretbarem Sicherheitsprofil [s1]. Höhere Dosen erhöhen das Risiko für Sehstörungen und Östradiol-Anstieg. Keine offiziellen Obergrenzen durch Behörden, da Substanz nicht zugelassen.

Enclomiphen ist kein zugelassenes Arzneimittel in Deutschland. Selbstmedikation ohne ärztliche Begleitung und Laborkontrollen (LH, FSH, Testosteron, Östradiol, PSA) wird nicht empfohlen [s9, s10].

Nebenwirkungen

NebenwirkungHäufigkeitSchwere
Hitzewallungen (Hot Flashes)

Östrogenrezeptor-Antagonismus im Hypothalamus kann vasomotorische Reaktionen auslösen, ähnlich wie bei Frauen unter antiöstrogener Therapie [s6].

gelegentlichleicht
Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Angst

Sowohl klinische Berichte als auch Nutzerberichte beschreiben Stimmungsveränderungen; unklar, ob durch Östradiolveränderungen oder direkten ZNS-Effekt bedingt [s6, c3].

gelegentlichmoderat
Kopfschmerzen

In klinischen Studien und Fallberichten beschrieben; Mechanismus unklar [s6].

gelegentlichleicht
Übelkeit

Gastrointestinale Beschwerden wurden in Phase-II-Studien als gelegentliche Nebenwirkung verzeichnet [s6].

gelegentlichleicht
Sehstörungen (verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit)

Bekannte Klasseneffekt-Nebenwirkung von Clomiphen-Derivaten (SERM). Bei Enclomiphen seltener als bei Clomiphen berichtet, aber dokumentiert. Bei Auftreten sollte die Einnahme sofort abgebrochen werden [s6, s3].

seltenmoderat
Erhöhtes Östradiol (E2)

Durch Stimulation der Leydig-Zellen wird neben Testosteron auch die Aromatase-Aktivität erhöht, was zu messbarem E2-Anstieg führt [s1, s4]. Klinisch relevant bei genetischer Disposition zu Gynäkomastie.

häufigleicht
Erektionsstörungen (vereinzelt berichtet)

Einzelne Nutzerberichte beschreiben Erektionsstörungen unter Enclomiphen, möglicherweise durch ungünstige Testosteron/Östradiol-Ratio [c3].

seltenmoderat
Erhöhung von Cortisol und Prolaktin (vereinzelt)

Ein Nutzer berichtete Anstiege von Cortisol und Prolaktin unter 25 mg/Tag [c3]. Mechanismus unklar, keine systematischen Daten verfügbar.

seltenleicht

Kontraindikationen

hoch
Lebererkrankungen (Hepatotoxizität)

Clomiphen-Derivate werden hepatisch metabolisiert; bei eingeschränkter Leberfunktion kann die Clearance reduziert sein und toxische Metaboliten akkumulieren [s6].

hoch
Vorbestehende Sehstörungen oder retinale Erkrankungen

Enclomiphen kann Sehstörungen verursachen; bei bestehenden Augenproblemen kann das Risiko irreversibler Schäden erhöht sein [s6].

hoch
Hormonsensitive Tumoren (z. B. hormonrezeptorpositives Karzinom)

Als SERM mit gewebespezifischer Östrogenaktivität theoretisch kontraindiziert bei hormonsensitiven Malignomen; keine spezifischen klinischen Daten beim Mann [s3].

hoch
Primärer Hypogonadismus (Hodenversagen)

Bei primärem Hypogonadismus sind die Leydig-Zellen nicht funktionsfähig; eine Stimulation der HPG-Achse durch Enclomiphen bleibt wirkungslos [s1, s2].

mittelhoch
Kinderwunsch bei Partnerinnen (Exposition der Frau)

Clomiphen ist für die weibliche Fertilität zugelassen, aber unkontrollierte hormonelle Effekte bei unbeabsichtigter Exposition der Partnerin sollten vermieden werden [s3].

Wechselwirkungen

Synergistisch

HCG (Humanes Choriongonadotropin)anecdotal

Kombinierter Einsatz kann Testosteron- und Spermienproduktion additiv steigern; wird in PCT-Protokollen verwendet, jedoch ohne ausreichende klinische Evidenz [c2].

Anastrozol (Aromatasehemmer)mechanistic

Kombination kann überschießenden Östradiolanstieg unter Enclomiphen dämpfen; in klinischen Protokollen eingesetzt, Evidenz aus kleinen Studien [s7].

Zinkanecdotal

Zink unterstützt die natürliche Testosteronproduktion und wird in klinischen Protokollen häufig zusammen mit Enclomiphen eingesetzt, um die hormonelle Optimierung zu verstärken. Die Kombination ist in komponierten Formulierungen wie Elevate-T enthalten.

Magnesiumanecdotal

Magnesiumglycinat wird in Hormon-Optimierungsprotokollen zusammen mit Enclomiphen empfohlen, um Muskelfunktion und Schlafqualität zu fördern. Eine direkte pharmakokinetische Wechselwirkung ist nicht belegt.

DIM (Diindolylmethan)mechanistic

DIM kann überschießende Östrogeneffekte unter Enclomiphen mildern, indem es den Östrogenstoffwechsel in Richtung schwächerer Östrogen-Metaboliten lenkt. Die Kombination wird in der Praxis eingesetzt, klinische Daten sind jedoch begrenzt.

Ashwagandha KSM-66anecdotal

Ashwagandha KSM-66 kann LH-Spiegel und Testosteron additiv erhöhen und wird in Testosteron-Optimierungsprotokollen zusammen mit Enclomiphen erwähnt. Klinische Kombinations-Studien fehlen bisher.

DHEAanecdotal

DHEA als Hormonvorläufer kann gemeinsam mit Enclomiphen in Formulierungen zur Testosteronoptimierung eingesetzt werden. Da DHEA zu Testosteron und Östrogen umgewandelt wird, sollte der Östradiolspiegel überwacht werden.

Gonadorelinmechanistic

Gonadorelin und Enclomiphen wirken auf verschiedenen Ebenen der HPG-Achse und können gemeinsam zur Aufrechterhaltung der endogenen Testosteronproduktion eingesetzt werden. Die Dosierung von Gonadorelin muss pulsatil erfolgen, um eine Desensibilisierung der Hypophyse zu vermeiden.

Boranecdotal

Bor kann den Testosteronspiegel durch Hemmung des SHBG und Beeinflussung des Hormonmetabolismus unterstützen und wird in Testosteron-Optimierungsprotokollen eingesetzt. Eine direkte Kombination mit Enclomiphen ist anekdotisch beschrieben, klinische Daten fehlen.

GHRH-Peptide (z. B. Sermorelin, CJC-1295)anecdotal

Enclomiphen steigert Testosteron und senkt IGF-1, während GHRH-Peptide die Wachstumshormonausschüttung fördern und IGF-1 erhöhen. Die Kombination kann eine umfassendere hormonelle Optimierung ermöglichen.

Vorsicht

Exogenes Testosteron (TRT)major

Gleichzeitige Gabe supprimiert die HPG-Achse und hebt den Wirkmechanismus von Enclomiphen auf [s1, s4].

Andere SERMs (Tamoxifen, Raloxifen)moderate

Additive Östrogenrezeptor-Blockade möglich; keine klinischen Daten zur Kombination [s3].

CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, bestimmte Makrolide)moderate

Enclomiphen wird über CYP3A4 metabolisiert; Inhibitoren können Plasmaspiegel erhöhen und Nebenwirkungen verstärken [s3].

DHEAminor

Da DHEA zu Östrogen aromatisiert werden kann, besteht bei gleichzeitiger Einnahme mit Enclomiphen das Risiko erhöhter Östradiolspiegel, wenn die Aromataseaktivität hoch ist. Regelmäßige Laborkontrollen sind empfohlen.

Studien

Tier A — Hohe Evidenz

Design: Randomisierte, kontrollierte StudieTeilnehmer: 163Dauer: 3–6 Monate

Ergebnis: Morgen-Serumtestosteron, E2, LH bei adipösen hypogonadalen Männern vs. Testosterongel

Effektgröße: Enclomiphen erhöhte Testosteron und Spermienkonzentration; Testosterongel unterdrückte Spermatogenese.

Design: Randomisierte, einfach blinde, Phase-II-Studie (zwei Zentren)Teilnehmer: 50Dauer: 6 Wochen

Ergebnis: 24-h-LH- und Gesamttestosteron-Profile (Enclomiphen 6,25/12,5/25 mg vs. transdermales Testosteron)

Effektgröße: Alle Enclomiphen-Dosen erhöhten LH; Testosteron auf Normalwerte (12,5 mg: 412 ng/dL; 25 mg: 520 ng/dL). Testosterongel supprimierte LH vollständig.

Design: Randomisierte, kontrollierte Phase-III-StudieTeilnehmer: 124Dauer: 26 Wochen

Ergebnis: Spermienkonzentration und Testosteronspiegel im Vergleich zu Testosterongel

Effektgröße: Enclomiphen erhielt normale Spermienkonzentrationen; Testosterongel reduzierte Spermien signifikant (p<0,001).

Design: Systematisches Review und Meta-Analyse von RCTsTeilnehmer: 400Dauer: variabel

Ergebnis: Gesamttestosteron, LH, FSH im Vergleich zu Placebo und Testosteron-Gel

Effektgröße: Signifikant erhöhte LH-, FSH- und Gesamttestosteronwerte vs. Placebo; LH und FSH signifikant höher als unter Testosterongel.

Tier B — Mittlere Evidenz

Design: Narratives Review / klinische Übersichtsarbeit

Ergebnis: Mechanismus, Wirksamkeit und Sicherheitsprofil von Enclomiphen in der klinischen Praxis

Effektgröße: Zusammenfassung der verfügbaren Daten; kein primärer Endpunkt.

Design: Position Statement (BSSM)

Ergebnis: Klinische Empfehlungen zur potenziellen Anwendung von Enclomiphen beim männlichen Hypogonadismus

Effektgröße: Empfehlung zur Nutzung unter ärztlicher Aufsicht; keine eigene Effektgröße.

Tier C — Niedrige Evidenz

Design: Übersichtsartikel / klinischer Leitfaden

Ergebnis: Praxisprotokoll für Enclomiphen, Clomiphen und Anastrozol bei männlichem Hypogonadismus und Fertilität

Effektgröße: Keine primären Studiendaten; klinische Empfehlungen.

Community-Evidenz

38
Reddit-Threads analysiert
8
Deutsche Forum-Threads
Positiv 62%Neutral 16%Negativ 22%

Häufigste gemeldete Vorteile

  • Deutlicher Testosteronanstieg (Verdoppelung der Ausgangswerte in mehreren Berichten)
  • Erhalt der Fertilität / Spermienproduktion im Vergleich zu TRT
  • Gesteigerte Libido und Motivation bei Respondern
  • Effektive PCT-Option nach Anabolika- oder SARM-Zyklen
  • Schneller Wirkungseintritt (1–4 Wochen)

Häufigste gemeldete Probleme

  • Erhöhtes Östradiol mit assoziierten Symptomen (Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen)
  • Begrenzte Verbesserung von Libido und Körperzusammensetzung trotz normalisierter Laborwerte
  • Erektionsstörungen und Angst bei einzelnen Nutzern
  • Wirkungsverlust bei manchen Anwendern nach einigen Monaten
  • Unklare Langzeitsicherheit und fehlende medizinische Begleitung
Wichtige Bedenken

Im deutschsprachigen Raum wird Enclomiphen ohne Rezept über Graumarkt-Apotheken vertrieben, obwohl es kein zugelassenes Arzneimittel ist [s10]. Einige Bodybuilding-Forum-Nutzer bewerten das Nutzen-Risiko-Verhältnis kritischer als englischsprachige Communities, da der anabole Effekt im Vergleich zu TRT als deutlich geringer wahrgenommen wird [c4]. Fehlende ärztliche Kontrolle (PSA, Leberenzyme, Augen) ist ein wiederholt genanntes Problem [c1, c4].

Wissenschaftliche Quellen

  1. Testosterone restoration using enclomiphene citrate in men with secondary hypogonadism: a pharmacodynamic and pharmacokinetic study
    Wiehle R, Cunningham GR, Pitteloud N, et al. (2013). BJU InternationalAPMID:24131556DOI
  2. Strafbarkeit bei Online-Bestellung von Clomifen und Enclomifen im Inland
    frag-einen-anwalt.de (Rechtsanwalt) (2022). frag-einen-anwalt.deBLink
  3. Androxal (enclomiphene): FDA approval history
    Drugs.com editorial (2023). Drugs.comBLink
  4. Illegal and falsified medicines self-administrated in not approved post-cycle therapy after the cessation of anabolic-androgenic steroids – qualitative analysis
    Frontiers in Chemistry authors (2025). Frontiers in ChemistryBDOI
  5. Clomiphene or enclomiphene citrate for the treatment of male hypogonadism: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials
    Santos MAS, Oliveira R, Bessa J, et al. (2024). Archives of Endocrinology and MetabolismAPMID:41066380DOI
  6. Enclomifene – Wikipedia
    Wikipedia contributors (2024). WikipediaDLink
  7. Enclomiphene citrate stimulates testosterone production while preventing oligospermia: a randomized phase II clinical trial comparing topical testosterone
    Wiehle RD, Fontenot GK, Wike J, et al. (2014). Fertility and SterilityAPMID:25044085DOI
  8. Oral enclomiphene citrate raises testosterone and preserves sperm counts in obese hypogonadal men, unlike topical testosterone: restoration instead of replacement
    Kim ED, Crosnoe L, Bar-Chama N, et al. (2016). BJU InternationalAPMID:26496621DOI
  9. Enclomiphene in Clinical Practice: Mechanism, Efficacy, and Safety Consideration
    News-Medical Life Sciences (Review) (2024). News-Medical.netBLink
  10. Fertility-Friendly Hormone Therapy in Men: Guide to Enclomiphene, Clomiphene, and Anastrozole
    Men's Reproductive Health (clinical review) (2023). mensreproductivehealth.comBLink
  11. British Society of Sexual Medicine: Position Statement for the Potential Use of Enclomiphene in the Treatment of Male Hypogonadism
    BSSM Working Group (2025). World Journal of Men's HealthADOI
  12. EnCyzix – Wissenschaftliche Schlussfolgerungen und Begründung der EMA für die Versagung der Marktzulassung
    European Medicines Agency (2018). European Commission – Community RegisterALink

Community-Quellen

Reddit r/Testosterone28 Beiträge referenziert
D
Reddit r/Biohackers + r/BodyHackGuide6 Beiträge referenziert
D
Reddit r/Testosterone (Enclomiphene vs Clomid thread; Enclomiphene-Erfahrung thread)4 Beiträge referenziert
D
extrem-bodybuilding.de Forum8 Beiträge referenziert
D

Lagerung

Ungeöffnet

Trocken, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern.

Geöffnet

Verpackung dicht verschließen; Tabletten oder Kapseln nicht aus der Originalverpackung entnehmen.

Hinweise

Da Enclomiphen in Deutschland nicht zugelassen ist, liegen keine offiziellen Lagerhinweise von Zulassungsbehörden vor. Herstellerangaben beachten.

Verwandte Substanzen

Datenaktualität

2025-07-10
Zuletzt geprüft
2013
Älteste Tier-A-Quelle
2025
Neueste Tier-A-Quelle
2024
Medianjahr der Quellen
2026-07-10
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